Pressespiegel
taz | 07.09.10
Rechtsterrorist entlassen
NEONAZISMUS Nach sieben Jahren Haft wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung ist Martin Wiese wieder frei - und droht, "neue Wege im ... weiter >>

 

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03.09.2010

Start des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe"

Das Programm soll Bürgerinnen und Bürger unterstützen und ermutigen, sich einzumischen und ihr unmittelbares Umfeld, ihre Städte und Gemeinden mitzugestalten und sich in Sportverbänden, in Bürgerinitiativen und in Vereinen mitzugestalten. Mit dem Programm wollen wir demokratisches Engagement vor allem in den strukturschwachen und ländlichen Regionen Ostdeutschlands fördern.
www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de


28.08.2010

Berliner Zustände – Der Schattenbericht über Rechtsextremismus und Rassismus

Bereits zum vierten Mal gibt das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) gemeinsam mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) die „Berliner Zustände“ heraus. Mit dem jährlich erscheinenden Schattenbericht geben die beteiligten Berliner Projekte Einblicke in die wesentlichen Aspekte und Diskurse ihrer Arbeit und analysieren, alternativ zu staatlichen und medialen Perspektiven, relevante Entwicklungen und Tendenzen des vergangenen Jahres.

Erhältlich ist der Bericht als pdf auf den Webseiten der beteiligten Projekte (z. B.www.apabiz.de, www.mbr-berlin.de) sowie als Druckfassung.


17.07.2010

Bundesparteitag von „pro Deutschland“ blockieren!

Kundgebung 12.00 Uhr Rathaus Schöneberg, Haupteingang, John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin
rechtspopulismusstoppen.blogsport.de


01.07.2010

Modellprojekte zur Prävention von Linksextremismus und islamischem Extremismus gestartet

Schwerpunkte der Projekte sind soziale Integration, Förderung demokratischer Strukturen und Erziehung zu Demokratie und Gewaltlosigkeit. Die Präventionsprojekte haben zudem die Aus- und Fortbildung von Multiplikator/-innen, die Arbeit mit Eltern, Lehrer/-innen und Erzieher/-innen sowie die Bildung von Netzwerken vor Ort zum Ziel.
Die Projekte im Einzelnen, die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen hat, finden sie hier: www.bmfsfj.de


25.06.2010

Respekt gewinnt! - Der Projektwettbewerb für ein weltoffenes Berlin

Der Berliner Ratschlag für Demokratie zeichnet Projekte gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus aus. Mitmachen bis zum 31. Oktober 2010 und bis zu 5.000 Euro gewinnen. Weitere Infos gibt es auf der Projektplattform.


21.06.2010

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2010“ ausgeschrieben

Mit dem Wettbewerb sucht das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Aktivitäten aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich aktiv für ein gleichberechtigtes Miteinander und gegen Extremismus, Antisemitismus und Gewalt einsetzen.
Einsendeschluss ist der 20. September 2010.
zum Wettbewerb


16.06.2010

Verfassungsschutzbericht 2009 veröffentlicht

Innensenator Ehrhart Körting hat gestern den Berliner Verfassungsschutzbericht vorgestellt. Die Zahl der linksextremistisch motivierten Straftaten hat im vergangenen Jahr zugenommen. Die größte Gefahr bleibt aber der islamistische Terrorismus.
Die rechtsextremistische Parteien sind geschwächt, die NPD verliert Mitglieder aber das Netzwerk „Freie Kräfte“ ist aktiver als in den Vorjahren.
download


07.06.2010

Abschlussbericht zur Evaluation des Berliner Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus 2010

Mit dem 2003 eingerichteten Landesprogramm gegen Rechtsextremismus ist es dem Berliner Senat gelungen, die aktive Auseinandersetzung mit rechtsextremistischem und rassistischem Gedankengut zu stärken, den organisierten Rechtsextremismus zurückzudrängen und zivilgesellschaftliche Initiativen für Demokratie und Respekt zu stabilisieren. Zu diesem positiven Ergebnis kommt die Evaluation des Berliner Landesprogramms, die heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Download des Abschlussberichts und einer Kurzfassung


29.05.2010

Fest für Demokratie und Toleranz - gegen Angsträume

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick und die Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler laden alle Bürger und Bürgerinnen des Bezirks herzlich zum „Fest für Demokratie und Toleranz, gegen Angsträume“ am Bahnhof Schöneweide ein. Unter dem Motto „Schöneweide l(i)ebt bunt“ soll dort am 29. Mai von 13 bis 20 Uhr mit einem Fest gezeigt werden, wie vielfältig und lebendig das Leben im Bezirk ist. Das Programm finden sie unter: www.demokratie-tk.de.


20.05.2010

Brandenburg Nazifrei - Kein Ort für rechte Propaganda

Das Bündnis „Brandenburg Nazifrei“ will sich einem am 29. Mai in Bernau geplanten rechtsextremistischen Aufzug entgegenstellen. Dieser Nazi-Aufmarsch ist Auftakt einer Reihe rechtsextremistischer Aktionen in den Landkreisen Barnim und Märkisch-Oderland. Der Aufruf wird durch ein vielfältiges Bündnis aus lokalen Vereinen und landesweiten Verbänden, antifaschistischen Gruppen, Parteien, Gewerkschaften, Jugend-und Studierendeninitiativen, Kirchengemeinden und vielen weiteren engagierten Antifaschistinnen und Antifaschisten unterstützt.
www.brandenburg-nazifrei.de


07.05.2010

Demoaufruf Bündnis Neukölln

Das "Bündnis Neukölln: Miteinander für  Demokratie, Respekt und Vielfalt " sowie Bündnis 90/Die Grünen
Neukölln rufen zu einer Kundgebung am Samstag, den 8.Mai um 11.00 Uhr auf.

Die Berliner NPD führt am kommenden Samstag, dem 8. Mai, um 11:45 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung in Neukölln (Buckower Damm 170, 12349 Berlin) durch. Es spricht Andreas Storr, Mitglied der NPD-Fraktion imSächsischen Landtag, "zu den politischen Fragen unserer Zeit und zur Arbeit der sächsischen NPD-Fraktion".

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen Neukölln hat eine Kundgebung gegen die NPD-Veranstaltung angemeldet und lädt zum lautstarken Protest gegen das Treffen der Rechtsextremen.  Weitere Infos auf der Webseite der Neuköllner Grünen.


22.04.2010

Kundgebung: Nie wieder Nazi-Brandanschläge in Rudow!

Das „Aktionsbündnis Rudow gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus“ sowie das
Bündnis Neukölln „Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt“ laden für den 24. April
2010 zu einer Kundgebung unter dem Motto „Nie wieder Nazi-Brandanschläge in Rudow!
Nazi-Aktivitäten in Neukölln stoppen!“ ein. Die Kundgebung wird um 10 Uhr vor der
Feuerwache nahe der Rudower Spinne beginnen. Neben anderen werden die Neuköllner
Bezirksstadträtin Gabriele Vonnekold (Bündnis 90/Die Grünen) sowie der Beauftragte des
Senats für Integration und Migration, Günter Piening, Redebeiträge halten.


16.04.2010

Diese Stadt ist unsere Stadt

Ein einzigartiges Bündnis von Prominenten aus Kultur, Wirtschaft, Medien und Politik hat in einer Erklärung des "Ratschlages für Demokratie" die Berlinerinnen und Berliner aufgerufen, sich am 1. Mai aktiv und friedlich den Neonazis, die durch Berlin marschieren wollen, entgegenzustellen. "Wir Berlinerinnen und Berliner werden Rechtsextremisten die Straßen Berlins nicht überlassen" heißt es in der Erklärung des vom "Ratschlag für Demokratie" verbreiteten Aufrufs.
zum Aufruf


15.03.2010

Veröffentlichung der Jahresstatistik 2009 über rassistische und rechtsextreme Vorfälle in Berlin

Auf einer Pressekonferenz von ReachOut, der Berliner Opferberatungsstelle und den bezirklichen Registern wurden die Zahlen und Hintergründe rassistisch, antisemitisch, homophob und rechtsextrem motivierter Vorfälle und Übergriffe im Jahr 2009 vorgestellt. Insgesamt nahmen die Zahlen insbesondere gewalttätiger Angriffe im Vergleich zum Vorjahr ab. Besonders erfreulich ist dabei, dass insbesondere die Zahl gewalttätiger Angriffe rückläufig ist. So waren im Jahr 2009 102 Übergriffe zu verzeichnen, während es 2008 noch 148 gewesen sind. Jedoch: Die sinkende Quantität ging nicht einher mit einer geringeren Qualität der der Vorfälle. „Die Zahlen sind zwar rückläufig, doch die Brutalität nimmt stark zu“, stellt Heike Weingarten vom Register Friedrichshain fest.
Genauere Angaben und Zahlen finden sich hier auf den Seiten von ReachOut.


13.03.2010

Ausschreibung der Stiftung MITARBEIT: Integration junger Migrantinnen und Migranten

Zündende Projektideen, die die Integration von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien unterstützen, werden mit bis zu 5000 Euro gefördert. Die Stiftung MITARBEIT führt mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung das Programm »Integration junger Migranten« durch. Seit 2005 fördert die Robert Bosch Stiftung mit dem Programm überzeugende Projektideen zur Integration junger Menschen.

Zum Förderumfang gehören zum Beispiel gemeinsame Freizeitaktivitäten von Jugendlichen zur Förderung des Miteinanders oder das Erproben geeigneter Beteiligungsformen für junge Migranten an kommunalen Prozessen. Anträge können Initiativgruppen, gemeinnützige Vereine, Schulen, Kindertagesstätten oder Kirchengemeinde stellen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass Migranten selbst aktiv an der Planung und Durchführung der Vorhaben beteiligt sind. Bewerbungen von Migrantenorganisationen sind besonders willkommen. Einsendeschluss für die nächste Auswahlrunde ist der 31. Juli 2010.
Weitere Infos hier


10.02.2010

Aufruf zur Online-Demo gegen Naziaufmarsch in Dresden

Dresden. Am 13. Februar 2010 wird eine der größten Nazi-Demos Europas in Dresden stattfinden. Ein breites Aktionsbündnis wird versuchen, dies zu verhindern.

Egal, ob man bei der Gegendemo in Dresden dabei sein wird oder nicht: Ab sofort besteht die Möglichkeit, online gegen den braunen Aufmarsch zu demonstrieren. Auf der Seite www.schoener-leben-ohne-nazis.de kann man einfach ein Foto hochladen und so "Gesicht zeigen". Rund tausend Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands geben den Dresdener Demonstranten jetzt schon Rückenwind. Unabhängig von der politischen Couleur soll Farbe bekannt werden. "Schöner leben ohne Nazis" ist ein Projekt der Netzdemokraten zusammen mit Gesicht Zeigen!


19.01.2010

Mietverträge gegen Rechts

Anlässlich des Fachgesprächs "Gemeinsam Handeln. Berliner Bezirke für Demokratie und gegen Rechtsextremismus" im Roten Rathaus wurde der Öffentlichkeit eine Erklärung aller Berliner Bezirksbürgermeister/innen vorgestellt.
Die 12 Bezirke Berlins wollen ab sofort einheitlich bei der Vergabe öffentlicher Räume, in Rathäusern oder Jugendklubs, spezielle Klauseln in den Mietvertrag vorsehen. Damit verpflichtet sich der Mieter, dass auf seiner Veranstaltung kein rechtsextremes, rassistisches und antisemitisches Gedankengut geäußert wird. Andernfalls kann der Vermieter, hier also der Bezirk, von seinem Hausrecht Gebrauch machen und die Veranstaltung sofort abbrechen.


15.12.2009

Das Schülerradio von ALEX sucht neue Redaktionsmitglieder!

Das Schülerradio bei ALEX, bringt jeden Freitag um 18 Uhr eine Stunde Livesendung von Schülern aus ganz Berlin. Gesendet wird auf 97.2 MHz und im Stream auf www.alex-berlin.de. Themen liegen im Bereich Politik, Kultur, Schüleralltag - alles was die Schüler selbst interessiert und wozu sie ihre Meinung sagen wollen.

Du hast Ideen und was zu sagen? Wolltest schon immer mal Radio machen? ALEX bietet auch Dir die Möglichkeit, eine Stimme für die Schüler Berlins zu sein! Schreib einfach an hoersturz@alex-berlin.de und schau einfach bei dort vorbei. Die Radiomacher treffen sich jeden Montag 18 Uhr bei ALEX in der Voltastraße 5, Berlin Wedding.

Alle weiteren Infos auf alex-berlin.de


03.12.2009

Forschungsbericht "Was tun gegen rechte Gewalt?" veröffentlicht

Der Forschungsbericht der Arbeitsstelle Jugendgewalt und Rechtsextremismus am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin „Was tun gegen rechte Gewalt?“, den die Landeskommission Berlin gegen Gewalt in Auftrag gegeben hat, ist erschienen. Der Bericht beschäftigt sich mit der bislang eher vernachlässigten Gewaltprävention mit Blick auf die rechtsorientierten, gewaltaffinen männlichen Jugendlichen sowie mit Arbeitsanätzen, die dauerhaft im Rahmen der Jugendhilfe, des Jugendkriminalverfahrens und der Polizeiarbeit Erfolg versprechend eingesetzt werden können.
zum download


18.11.2009

Jugendforum denk!mal ’10

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar lädt das Abgeordnetenhaus von Berlin auch in diesem Jahr wieder zum Jugendforum denk!mal ein. Das diesjährige Motto „Ich bin Zeuge meiner Zeit“ soll dazu ermutigen, Öffentlichkeit gegen aktuelle Formen von Rassismus, Intoleranz und Ausgrenzung herzustellen. Es soll aber auch dazu anregen, Zeitzeugen zu befragen, die die Verfolgung durch die Nazis überlebt haben, oder stumme Zeugnisse der NS-Geschichte aufzuspüren, um ihnen eine Stimme zu verleihen. download Flyer
www.denkmal-berlin.de