Unsere Themen

Zum Jahresende
Die Mitarbeiter des Förderprogramms respectABel - Aktion Berlin und der Internetplattform respectabel.de wünschen allen, die unsere Arbeit im vergangenen Jahr unterstützt und kritisch begleitet haben, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011. Auch im kommenden Jahr wird das Berliner Förderprogramm respectABel den Einsatz vieler Kinder- und Jugendprojekte für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus unterstützen – respectabel.de wird diese Arbeit begleiten.
Interessante Hinweise und Termine
Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe
Zeitensprünge 2011

Das Jugendprogramm Zeitensprünge sucht auch im Jahr 2011 wieder spannende Geschichten aus den Heimatregionen der Jugendlichen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Berlin nimmt 2011 nicht am Programm Zeitensprünge teil.

Für die Umsetzung des Projektes wird eine Förderung von bis zu 1.100 Euro gewährt, um die Recherchearbeiten und die Dokumentation der Ergebnisse in Form von Broschüren, Filmen, Fotobänden, PowerPoint-Präsentationen, Ausstellungen usw. zu finanzieren.

Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2011

www.jugendstiftung-perspektiven.org



Jugenddemokratiepreis

Der Jugenddemokratiepreis der Bundeszentrale für politische Bildung wird 2011 zum dritten Mal vergeben. Er zeichnet ein Projekt aus, das sich in herausragender Weise für Demokratie oder Demokratisierung in Europa einsetzt und würdigt das Engagement von jungen oder für junge Menschen. Der Jugenddemokratiepreis der bpb ist mit 3.000,00 Euro dotiert und wird in Kooperation mit dem Internationalen Demokratiepreis Bonn ausgeschrieben.

Der Einsendeschluss ist der 1. Februar 2011

Ausschreibung
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Informationen im Internet
Was ein rechter Mann ist ...
Männlichkeiten im Rechtsextremismus

Die Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung beschäftigt sich mit rechtsextremen Männern, mit ihren Selbstbildern, mit ihrer Gewaltfixiertheit. Die männliche Dominanz im Rechtsextremismus wird selten reflektiert.
Die Autorinnen und Autoren füllen diese Leerstelle und beleuchten die Verknüpfung von Rechtsextremismus und Männlichkeit.
Um die Konstruktion sowie den Stellenwert von Männlichkeit im bundesdeutschen Rechtsextremismus transdisziplinär zu analysieren, werden Ansätze aus der feministischen Rechtsextremismusforschung und der kritischen Männlichkeitsforschung gebündelt.

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Handreichung »Gemeinsam handeln: Für Demokratie in unserem Gemeinwesen«

Von November 2008 bis Dezember 2010 lief das Modellprojekt »Zivilgesellschaft stärken«. Es ist Teil des durch das BMFSFJ geförderten Bundesprogramms »kompetent. für Demokratie« und hatte zum Ziel, Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in strukturschwachen ländlichen Regionen zu analysieren.
Zum Projektabschluss wurde im Dezember 2010 die Handreichung »Gemeinsam handeln: Für Demokratie in unserem Gemeinwesen« veröffentlicht. Sie gibt Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Rechtsextremismus im ländlichen Raum.

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Informationen aus dem Abgeordnetenhaus
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Emine Demirbüken-Wegner (CDU)
und  Antwort
Wie werden Kita-Kinder vor Extremisten geschützt?
09.11.2010

Kleine Anfrage 
der Abgeordneten Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)  
und  Antwort 
Neonazi-Hetze gegen Studierende der ASH Berlin
09.12.2010
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Veranstaltungshinweise/Weiterbildungsangebote
13.01.2011
Prävention und Abwehr von Antisemitismus
Möglichkeiten - Aktivitäten - Desiderate
Eine Bestandsaufnahme

In den letzten Jahren haben sich sowohl nationale als auch internationale Organisationen zunehmend der Prävention und Abwehr von Antisemitismus gewidmet. Staatliche Programme wurden aufgelegt, um Pilotprojekte in diesem Bereich zu fördern. Im November 2008 beschloss der Deutsche Bundestag die Einsetzung eines Expertengremiums zur Bekämpfung des Antisemitismus. Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren in der Konferenz die bisherigen Ergebnisse des Engagements von Politik und Zivilgesellschaft. Gefragt ist, wie die Präventionsarbeit zu bewerten ist und wie sich dies öffentlich auswirkt. Die Konferenz will über eine Bestands-aufnahme des bisher Erreichten hinaus Möglichkeiten, aber auch Desiderate eruieren, die als Grundlage für künftige Konzepte im Bereich der Antisemitismusbekämpfung dienen können.

Wissenschaftliche Konferenz, veranstaltet vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin mit Unterstützung der Stiftung Topographie des Terrors

Programmflyer



17.01.2011
„Du Opfer…!“
Der Begriff „Opfer“ in der Vergangenheit und heute


Der Begriff "Opfer" meint - etwa in der Presse - Menschen, die bei Gewalttaten oder Katastrophen verletzt wurden oder starben. Im Nationalsozialismus haben Menschen sich geopfert oder wurden zu Opfern. Wer heute auf dem Schulhof als "Opfer" beschimpft wird, gilt als "Loser". Über den Bedeutungswandel und Widersprüche des Begriffs diskutieren der Soziolinguist Norbert Dittmar, die Politologin Anne Goldenbogen, der Historiker K. Erik Franzen sowie der iranische Religionswissenschaftler Mohsen Mirmehdi. Moderiert wird der Abend von der Journalistin Doris Akrap.

 18 Uhr
Jüdisches Museum Berlin



18.01.2011
Auftaktveranstaltung "Foul von Rechtsaußen - Sport und Politik verein(t) für Toleranz, Respekt und Menschenwürde"

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind auch für den Sport zum Thema geworden. Jugendliche feuern sich mit „Sieg heil“-Rufen beim Fußball an. Immer mehr Rechtsextreme unterwandern Sportvereine oder gründen selbst welche. Bereits jetzt tritt der Sport solchen Erscheinungsformen entgegen. Durch ein gemeinsames Handlungskonzept des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), des Bundesministerium des Innern (BMI), sowie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der Deutschen Sportjugend (dsj), und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) können die Aktivitäten noch besser koordiniert und Akteure aus Sport und Politik stärker miteinander vernetzt werden.

Die Auftaktveranstaltung im Umweltforum Auferstehungskirche in Berlin wird von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière gemeinsam eröffnet.

Programmflyer



21.-23.01.2011
Feindbild Islam und Antisemitismus - ein umstrittener Vergleich

Die Tagung wird sich zum einen der Geschichte der Vorurteile gegenüber Juden und Muslimen widmen. Zum anderen sollen die aktuellen empirischen Erkenntnisse über beide Phänomene herausgearbeitet werden, um so Möglichkeiten und Grenzen des Vergleichs auzuloten.

Eine Veranstaltung der Politischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Moses Mendelssohn
Zentrum für Europäisch-jüdische Studien, Potsdam.

Programm und Anmeldung



26.01.2011
Fachtagung "Berlin braucht Jugendarbeit!"

Mit der gemeinsamen Fachtagung von Landesjugendring und Paritätischem Wohlfahrtsverband sollen, nach einer Bestandaufnahme, aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für die Jugendarbeit in Berlin diskutiert werden. Dabei werden die Felder Bildung, Integration, Zivilgesellschaft und Wirtschaft durch externe Referent/-innen und Berliner Expert/-innen in Vorträgen und Diskussionsforen in den Blick genommen. Zu Beginn des Wahljahres 2011 soll so die Rolle der Jugendarbeit in Berlin dargestellt und diskutiert werden.

Programmflyer



27./28.01.2011

Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands / Praxisforum "Zivilcourage lernen"

Die wissenschaftliche Forschung hat sich intensiv mit den Ursachen, den Ereignissen selbst, den Opfern sowie den nationalsozialistischen Täterinnen und Tätern auseinandergesetzt. Vergleichsweise wenig ist bekannt über diejenigen, die sich der Verführung zur Gegenmenschlichkeit entzogen haben. Helfer und Retter im Nationalsozialismus traten in ganz unterschiedlicher Gestalt und mit unterschiedlichsten Motiven auf. Gemeinsam hatten sie, dass sie Handlungsspielräume dort wahrnahmen, wo andere keine sahen.

Auf der Konferenz werden die neuesten Erkenntnisse der Helferforschung zu prosozialem Verhalten unter totalitären Bedingungen aus interdisziplinärer Perspektive vorgestellt.

Eine Konferenz der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und der Stiftung Gedenkstätte Deutscher
Widerstand

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ausgewählte Presseartikel
Mehr Islamfeindlichkeit bei Reichen
Die Bürgerlichkeit verroht, so das Fazit der Langzeitstudie "Deutsche Zustände".
Zeit
03.12.2010

Griff ins Braune
Vielen jungen Wählern dient der "Wahl-O-Mat" als Entscheidungshilfe.
Süddeutsche Zeitung
05.12.2010

"Der Hass im Herzen der Stadt"
Chronik eines antisemitischen Skandals: Die "Klagemauer" vor dem Kölner Dom
Deutschlandradio Kultur
10.12.2010

DVU vor dem Ende
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Weimar findet der DVU-Parteitag nun doch statt.
taz
11.12.2010

DVU-Delegierte stimmen für Zusammenschluss mit NPD
Rechstextreme wollen fusionieren
tagesschau.de
12.12.2010

Verfassungsschutz entscheidet mit
Regierung will sich bei Förderung von Anti-rechts-Projekten mit Behörde abstimmen
taz
17.12.2010

"Man kann hier wunderbar leben"
Eine Familie mit sieben Kindern, ein linker Bürgermeister, die NPD und der Bundespräsident: Was ist los in Lalendorf?
Zeit
18.12.2010

Demonstrationsblockaden gegen rechts? Nein Danke
Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind Grundrechte, die keinem vorzuenthalten sind.
Tagesspiegel
20.12.2010

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