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Unsere Themen

Berliner Projekte mit guten Ideen können noch Fördermittel beantragen
Die Antragsfrist für das Förderprogramm respectABel Aktion Berlin endet bald. Projekte, die in Berlin stattfinden, mit Berliner Jugendlichen oder durch die Jugendlichen vor Ort initiiert werden und sich für Toleranz und gegen Gewalt einsetzen, können sich noch bis zum 17.04.2009 bewerben und mit bis zu 3.500 Euro gefördert werden!
Interessante Hinweise und Termine
Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe
Berliner Präventionspreis
Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt lobt zum 10. Mal den Berliner Präventionspreis aus. Die Ausschreibung des Preises 2009 ist dem Thema "Evaluation und Qualitätsentwicklung in der Gewalt- und Kriminalitätsprävention" gewidmet. Der Preis ist mit 12.500 ¤ dotiert und wird im Rahmen des 10. Berliner Präventionstages am 10. November 2009 verliehen.
Die Bewerbungsfrist endet am 12. Juni 2009.
Download Flyer und Bewerbungsunterlagen

Fonds Soziokultur
TrägerInnen soziokultureller Projekte können sich beim Fonds Soziokultur zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Die Ausschreibung für das zweite Halbjahr 2009 ist offen, also nicht an ein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Kulturstiftung des Bundes stehen für Projektförderungen im zweiten Halbjahr 2009 zirka 465.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Einsendeschluss: 1. Mai 2009
www.fonds-soziokultur.de

einheitspreis 2009
Seit 2002 ehrt die Bundeszentrale für politische Bildung mit dem „einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ alljährlich beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement beim Zusammenwachsen von Ost und West. Auch im Jubiläumsjahr 2009, 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, wirft der einheitspreis die Frage auf, wie sich diese Einheit entwickelt hat und wer sich für sie engagiert hat.
Bis zum 15. August 2009 können Bewerbungen in den drei Kategorien „Menschen“, „Kultur“ und „Jugend“ für den einheitspreis 2009 eingereicht werden.
Die Preisverleihung des einheitspreises 2009 findet im Rahmen der Feiern zum Tag der deutschen Einheit in Saarbrücken statt.
Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen unter www.einheitspreis.de.

Ehrenamtsfördermittel Berlin-Neukölln 2009
Wie bereits in den vergangenen Jahren stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auch für 2009 wieder Finanzmittel für die ehrenamtliche Tätigkeit zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur zur Verfügung.
Die dem Bezirk Neukölln zugewiesenen Mittel betragen 42.000 Euro.
Mit diesen Mitteln sollen gesellschaftliche Initiativen engagierter Personen unterstützt werden, die ihr persönliches Engagement mit der Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur verbinden. Antragsteller kann jede Bürgerin, jeder Bürger, jede Elternschaft oder jeder Verein sein, der Antrag muss schriftlich (nicht per E-Mail) bis zum 08.05.2009 im Büro der Bezirksstadträtin für Jugend eingehen.
Für Rückfragen steht ihnen Frau Saskia Könning zur Verfügung:
Saskia Könning, Abt. Jugend, Mitarbeiterin der Stadträtin für Jugend und der Jugendamtsleitung 
Tel:  (030) 6809-2337
Fax:  (030) 6809-3747
saskia.koenning@ba-nkn.verwalt-berlin.de
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Informationen im Internet
Informationen aus dem Bundestag
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Christian Ahrendt, Gisela Piltz,
Dr. Max Stadler, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP
Förderung von Aussteigerprogrammen gegen Rechtsextremismus
18.03.2009

Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Britta Haßelmann, Kai Gehring,
Ekin Deligöz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Nationaler Engagementplan der Bundesregierung
11.03.2009

Unterrichtung
durch den Wehrbeauftragten
Jahresbericht 2008 (50. Bericht)
26.03.2009
(Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit - ab Seite 25)

Informationen aus dem Abgeordnetenhaus Berlin
Fragestunde – Mündliche Anfrage
Özcan Mutlu (Grüne)
Wie will der Senat dem erschreckenden Anstieg rassistisch motivierter Angriffe entgegentreten? (ab Seite 4021)
19.03.2009
Kriminalitätsbericht Berlin 2008 vorgelegt
Innensenator Dr. Ehrhart Körting hat am 30.03.09 den Bericht des Polizeipräsidenten über die Kriminalität für das Jahr 2008 vorgestellt. Den Teilbericht zum Bereich der Politisch motivierten Kriminalität (PMK) finden sie hier.

»Tödliche Medizin: Rassenwahn im Nationalsozialismus«
Die Ausstellung im im Jüdischen Museum Berlin war zunächst im United States Holocaust Memorial Museum in Washington zu sehen. In Berlin wird diese Überblicksschau um wichtige Akzente mit Beispielen aus Berlin und Brandenburg erweitert. Erstmals wird auch die Lebensgeschichte eines »Euthanasie«-Opfers mit Dokumenten, Briefen und Fotos ausführlich dargestellt.
Website der Ausstellung

Tag der politischen Kommunikation - "Seitensprünge" 2009
Bundesministerien, Fraktionen, Parteien, Landesvertretungen, Unternehmensrepräsentanzen, Verbände, Agenturen und Redaktionen öffnen am 25. Juni ihre Türen für mehr Transparenz! Alle Informationen finden Sie in Kürze auf www.seitenspruenge-berlin.de.

In der NPD - Reisen in die National Befreite Zone
Zwei Jahre lang haben die Autoren Christoph Ruf und Olaf Sundermeyer dort recherchiert, wo die rechtsextremen Milieus prosperieren. Sie waren auf Europas größtem Rechtsrock-Festival und bei Aufmärschen der autonomen Nationalisten. Sie waren dort, wo die NPD Sportvereine und Feuerwehren unterwandert. Und sie haben alle maßgeblichen Vertreter der Partei getroffen – auch in den Dörfern und Kommunen, in denen der Sprung an die Macht vorbereitet wird.
Verlag C.H.Beck
ISBN 978-3-406-58513-5
Inhaltsverzeichnis

Studie "Jugendliche in Deutschland als Täter und Opfer von Gewalt"
Ein erster Forschungsbericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesministeriums des Innern und des des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V. (KFN) ist erschienen.
Erstmalig wurde eine deutschlandweit repräsentative Dunkelfeldbefragung zur Jugenddelinquenz und zu möglichen Bedingungsfaktoren durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Analyse der Jugendgewalt, in Opfer- wie in Täterperspektive.
download:
Studie
Zusammenfassung in neun Thesen
Ergänzungstext "Mitgliedschaft in rechten Gruppen und Kameradschaften"
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Veranstaltungshinweise/Weiterbildungsangebote
Kundgebung gegen Nazi-Laden
Der Hennigsdorfer Ratschlag bittet am 3.4.08 um 17.30 Uhr um Unterstützung bei einer Kundgebung gegen den NAZI-LADEN "on the streets". Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte diesem Flyer und informieren Sie andere Interessierte!

02.04.2009
Ausländerfeindlichkeit entgegentreten - Integration fördern
Kongress der Friedrich-Ebert-Stiftung
Das Programm:
13.30 Uhr Begrüßung
Dr. Dietmar Molthagen, FES, Projekt „Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus“
Kathrine Kollenberg, FES, Projekt „Gesellschaftliche Integration“
13.40 Uhr Kultureller Rassismus und erfolgreiche Integrationsprozesse im
europäischen Vergleich Niederlanden
Paul Scheffer, Universität Amsterdam (angefragt)
14.00 Uhr Kulturelle Ressentiments als Verhinderer eines gelingenden Zusammenlebens
Podiumsdiskussion mit
Silke Baer, Cultures interactive e.V., Verein zu interkulturellen Bildung und
Gewaltprävention
Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Universität Köln
Paul Scheffer, Universität Amsterdam (angefragt)
Pegah Ferydoni, Vertreter/in der Serie „Türkisch für Anfänger“
Rüdiger Veit, MdB, Sprecher der AG „Migration und Integration“ der SPDBundestagsfraktion“
(angefragt)
15.15 Uhr Kaffeepause
15.30 Uhr Wege zu einer verbesserten Integration in Deutschland
Franz Müntefering, MdB, Bundesvorsitzender der SPD (Zusage)
16.15 Uhr Integration gestalten – wie und mit wem?
Podiumsdiskussion mit
Dr. Ayyub Axel Köhler, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime (angefragt)
Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim
Franz Müntefering, MdB, Bundesvorsitzender der SPD
Wolfgang Rhode, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall
(angefragt)
Gülay Teke, Projekt „Interkulturelle Moderation an Schulen in Neukölln“
17.30 Uhr Ende des ersten Veranstaltungsteils bei einem Imbiss
18.00 Uhr Filmvorführung „Heimvorteil. Moscheebau in Wertheim“ mit anschließendem
Gespräch über den Film mit dessen Regisseur Jan Gabriel
19.30 Uhr Ende der Veranstaltung
Tagungsmoderation: Isabel Schayani, Journalistin beim WDR
Kontakt:
Dr. Dietmar Molthagen (030) 269 35 – 73 09
Kathrine Kollenberg (030) 269 35 – 73 05
Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

06./07.05.2009
Umgang mit Rechtsextremismus
Streetwork – Aussteigerhilfe – Beratung
Im Oktober 2008 hatte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) ihren Fachkongress „Freie Wohlfahrtspflege gegen pädagogische und soziale Bestrebungen rechtsextremer Organisationen“ durchgeführt. Impulse dieser Veranstaltung möchten wir mit dieser Fachtagung zum Umgang mit Rechtsextremismus aufgreifen.
Dabei sollen drei Handlungsansätze in Workshops intensiv erörtert werden: Die Aufsuchende Jugendarbeit, die Aussteigerhilfe und die Beratung gegen Rechtsextremismus.
Tagungszentrum WeiberWirtschaft e.G., Anklamer Str. 38 - 40, 10115 Berlin
Flyer zur Veranstaltung des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes

29.05 bis 02.06.2009
Pfingstakademie Jugendbeteiligung – Partizipation in der Rezession?
Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren aus ganz Deutschland sind eingeladen, sich weiterzubilden, Erfahrungen auszutauschen und die eigenen Beteiligungsprojekte zu reflektieren.
In kreativen Werkzeuge-AGs können die Teilnehmenden ihre methodischen Fähigkeiten schulen, unter Anderem stehen Poetry Slam, Moderation, Fotografie und die Arbeit an einem Blog zur Auswahl. In Querschnittsthemen-AGs besteht die Möglichkeit, sich über drei aktuelle Themen zu informieren: Wirtschaft, Verantwortung, Ethik; Jugendbeteiligung online und Jugendbeteiligung in der EU. Zum Akademieprogramm gehören ein politischer Diskussionsabend zum Thema „Partizipation in der Rezession“ sowie die Gelegenheit, neue Projekte zu planen und MitstreiterInnen zu gewinnen.
Aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beträgt die Teilnahmegebühr lediglich 50,- Euro. Infos und Anmeldung bei Michael S. Rauscher, Dozent für Politische Bildung im wannseeFORUM, Tel. 030 – 806 80 25 und unter www.pfingstakademie.de.
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ausgewählte Presseartikel
"Der Nichtwähler ist ja gerade kein radikaler Wähler"
"Spiegel"-Autor Gabor Steingart ruft bewusst zum Wahlboykott auf
Deutschlandfunk 13.03.2009

Nazis haben den größten Zulauf
Er sei schon "erschrocken", räumt Innenminister Wolfgang Schäuble in Berlin ein. Der Grund: Eine neue Studie belegt, dass sich unter Deutschlands Jugendlichen der Neonazismus ausbreitet.
Stern 17.03.2009

So gewalttätig ist die deutsche Jugend wirklich
Erstmals befasst sich ein umfassender Forschungsbericht primär mit Jugendgewalt. Sein Ergebnis ist eindeutig: Die Gewalt unter Jugendlichen ist in den letzten Jahren bundesweit leicht gesunken.
Welt 17.03.2009

Interaktive Grafik
Jugendgewalt
Frankfurter Rundschau 18.03.2009

Rassismus ist überall
Deutschland wehrt sich gegen Fremdenhass, Antisemitismus und Rechtsextremismus. Doch trotz aller Programme und Initiativen ist der Kampf anscheinend nur schwer zu gewinnen, wie aktuelle Zahlen belegen.
Deutsche Welle 20.03.2009

Araber kaufen Modemarke Thor Steinar
Thor Steinar, eine Bekleidungsmarke der MediaTex GmbH, die vor allem bei Neonazis beliebt ist, hat einen neuen Besitzer.
Berliner Morgenpost 21.03.2009

Im Dunkelfeld der Forschung
Mit seiner Behauptung, fünf Prozent aller 15 Jahre alten Jungen seien Mitglieder in rechtsextremen Organisationen, hat der Hannoveraner Kriminologe Hans-Christian Pfeiffer am Dienstag dieser Woche sogar den Bundesinnenminister erschüttert.
Frankfurter Allgemeine 21.03.2009

"Vieles bleibt im Dunkelfeld"
Der Kriminologe Christian Pfeiffer relativiert einige Ergebnisse seiner Studie zu Jugendgewalt und Rechtsextremismus
Welt 23.03.2009

Mit Gewalt in die Mitte
Die NPD wollte die Freiwillige Feuerwehr einer Kleinstadt in Thüringen unterwandern - und so in die Mitte der Gesellschaft vorstoßen. Doch Bürgermeister und Vereinschef wendeten die Attacke mit einem juristischen Trick ab. Ein Lehrstück, wie man sich mit kluger Taktik gegen Rechtsextreme wehren kann.
Spiegel 24.03.2009
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