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Unsere Themen

Internetportal www.respectabel.de mit neuen Inhalten und neuem Design
Mit dem neugestalteten Internetauftritt stellt das Portal zahlreiche Informationen zur Verfügung, die Auskunft über Berliner Jugendaktivitäten gegen Gewalt und Rechtextremismus geben und zum Aufbau demokratischer Jugendstrukturen beitragen:
  • Ein täglicher Pressespiegel von Berliner Tageszeitungen, Zeitungen benachbarter Bundesländer und überregionaler Medien zu den Themen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Es besteht die Möglichkeit eines Abonnements über Mail oder RSS-Feed.
  • Regelmäßige News zum Thema und von den vielen Aktivitäten des Förderprogramms respectABel
  • Eine Datenbank mit geförderten Projekten, die einerseits im Rahmen des Jugendprogramms respectABel mit seinen Teilprogrammen „Aktion Berlin“ und „Zeitensprünge“ und andererseits durch das Programm »Jugend für Vielfalt, Demokratie und Toleranz« in Berlin gefördert wurden. Derzeit werden hier 440 Projekte vorgestellt.
  • Hinweise auf weitere Fördermöglichkeiten durch verschiedene Stiftungen, Programme und Wettbewerbe, die Förder- und Projektgelder im Bereich Demokratiestärkung, Partizipation, Integration und Bekämpfung von Rechtsextremismus vergeben.
  • Angebote von Fortbildungs- und Schulungsveranstaltungen, Seminaren und Workshops zum Thema Demokratie, Toleranz und Rechtsextremismus sowie Veranstaltungen zum Thema
Interessante Hinweise und Termine
Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe
Fotowettbewerb: „Sources of Inspiration“ 2008
Wie siehst du die Welt?
Freiheit, Güte, Geben, Mut, Glück, Menschlichkeit, Bedeutung ... Damit beschäftigte sich Anne Frank in ihrem Tagebuch. Aber wie siehst du diese Dinge?
Mach mit beim Wettbewerb „Sources of Inspiration”! Setze eines dieser Themen fotografisch um und erzähle, warum du das Foto gemacht hast. Was hat dich inspiriert? Wir sind auf der Suche nach originellen und persönlichen Fotos mit einer interessanten Geschichte.
Für jedes der sieben Themen wird ein Foto prämiert. Aus diesen Gewinnfotos werden die drei besten Aufnahmen gewählt, für die es folgende Preise gibt:
  • Erster Preis: VIP-Empfang im Anne Frank Haus in Amsterdam, Hotelübernachtung für zwei Personen und eine Canoncamera (450D mit 18-55 Linse).
  • Zweiter Preis: ein Gadget im Wert von ¤ 150
  • Dritter Preis: ein Gadget im Wert von ¤ 75

Jeder der sieben besten Einsender gewinnt ein Anne-Frank-Paket im Wert von ¤ 85. Das Paket besteht aus einer Sonderausgabe des Tagebuchs, der preisgekrönten CD-Rom „Das Anne Frank Haus, ein Haus mit einer Geschichte“ und dem Fotobuch „Anne Frank und ihre Familie“.
Einsendeschluss: 1. Oktober 2008

www.annefrank.org

„Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2008
Viele Gruppen und Einzelpersonen setzen sich in Deutschland ideenreich und wirksam für ein tolerantes Miteinander ein und engagieren sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Diskriminierung. Die Fülle und Vielfalt dieses zivilgesellschaftlichen Engagements ist bemerkenswert und Zeichen einer lebendigen Demokratie.
Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" will diese Kräfte bündeln und ihnen Impulse geben. Mit dem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" werden vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Aktivitäten gesammelt. Die besten Projekte werden vom Beirat ausgewählt und mit zahlreichen Geld-Preisen zwischen 1.000 und 5.000 ¤ ausgezeichnet.
Diesjähriges Schwerpunktthema ist die Gewaltprävention.
Einsendeschluss ist am 30. September 2008.
download Flyer
Bündnis für Demokratie und Toleranz
Stresemannstraße 90
10963 Berlin
Tel.: 030-23 63 40 80
Fax: 030-23 63 40 888
buendnis(at)bfdt.de
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Informationen im Internet
Informationen aus dem Bundestag
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Petra Pau, Ulla Jelpke, Jan Korte, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
Antisemitische Straftaten im zweiten Quartal 2008
06.08.2008

Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Kersten Naumann,
Petra Pau und der Fraktion DIE LINKE.
Rechtsextreme Aufmärsche im 2. Quartal 2008
15.08.2008
Informationen aus dem Abgeordnetenhaus Berlin
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)
und Antwort
Schändungen jüdischer Einrichtungen in Berlin
25.07.2008

Kleine Anfrage
der Abgeordneten Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)
und Antwort
Aktivitäten Berliner Nazis in Brandenburg und Brandenburger Nazis in Berlin
12.08.2008
Dossier Rechtsextremismus
Der aktuelle Themenschwerpunkt des Informationsangebots der Bundeszentrale für politische Bildung:  "Rechtsextreme Mythen".
www.bpb.de/rechtsextremismus

Labyrinth X - die besondere Ausstellung zu Rassismus und Ausgrenzung
Polis*, die Bezirkliche Koordinierungsstelle gegen demokratiegefährdende Phänomene und Rechtextremismus Marzahn-Hellersdorf, zeigt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Marzahn - Hellersdorf und der Kuratorin Barbara Hubig, z. Z. Dozentin an der Alice Salomon Fachhochschule, das erste Mal in Berlin die Ausstellung Labyrinth X.
Die Ausstellung konzentriert sich auf Prozesse und das Infragestellen gängiger Vorstellungen und Urteile zu den gewählten Themenbereichen Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus sowie Rechtsextremismus.
02.- 27. September 2008, Dienstag – Samsta,g 10 – 18 Uhr, Marzahner Promenade 46, 12679 Berlin
www.labyrinthx.de

Die Rechtsextremen sagen ...
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Wolf Wagner (Fakultät Sozialwesen an der FH Erfurt) hat in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen ein Heft mit dem Titel "Die Rechtsextremen sagen ..." veröffentlicht. Professor Wagner befasst sich im Heft mit einer von der NPD herausgegebenen "Handreichung für die öffentliche Auseinandersetzung" sowie weiteren rechtsextremen Ansätzen für die Verbreitung rechtsextremen Gedankengutes.
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Veranstaltungshinweise/Weiterbildungsangebote
03.09.2008
Podiumsdiskussion Thor Steinar - was tun?!

Modisch chic und qualitativ hochwertig – die Bekleidungs-Marke Thor Steinar macht auf Mainstream. Dabei verwendet sie rechtsextreme Symbolik, die nicht sofort als solche erkennbar ist. Neonazis tragen ihre Zeichen also ganz selbstverständlich und von vielen unerkannt mitten in der Gesellschaft auf.
Nicht nur in einschlägigen Neonaziläden, sondern auch in „normalen“ Geschäften gibt es Bekleidung von Thor Steinar zu kaufen – beispielsweise in Marzahn-Hellersdorf. Laut Verfassungsschutz gilt die Marke als „szenetypisches Erkennungszeichen“ unter Rechtsextremisten.
In Berlin, Magdeburg, Dresden oder Leipzig wehren sich immer öfter engagierte Interessengruppen nach der Eröffnung von Läden der Marke aus Königs Wusterhausen gegen den zweifelhaften Nachbarn. In Magdeburg mit Erfolg: Im Hundertwasserhaus wurde dem Store bereits gekündigt.
Die Stiftung SPI/Polis* und Mitglieder der Bürgerinitiative gegen den Thor-Steinar-Laden Tønsberg in Berlin-Mitte wollen sich in die Debatte einmischen. Bei der Podiumsdiskussion sollen Handlungsstrategien gegen das Label sowie der Umgang mit Läden, die diese Kleidung vertreiben, aufgezeigt werden.
Es diskutieren, beraten, erörtern und antworten auf Fragen:
Clara Hermann, MdA, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der Grünen
Bernadette Kern, Mitglied der BVV in Marzahn–Hellersdorf und
Lilian Engelmann, Mitglied der Bürgerinitiative gegen den „Thor Steinar“ Laden Tønsberg in Berlin-Mitte
19:30 Uhr, Volkssolidarität, Marzahner Promenade 39, 12679 Berlin
Kontakt: Polis*-Koordinator Ricardo Taschke, Telefon 030 99275096

03.09.2008
SCHÖNE AUSSICHTEN für Mädchen und junge Frauen in Ostdeutschland!
Glaubt man den Prognosen, werden junge Frauen in Ostdeutschland zukünftig erhöhte Chancen auf Arbeits- und Ausbildungsplätze vorfinden – nur sind die Frauen dann noch da bzw. kommen bereits abgewanderte zurück?
Die Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen" in der Stiftung Demokratische Jugend veranstaltet den Workshop SCHÖNE AUSSICHTEN, um gemeinsam mit Ihnen Ideen zu entwickeln, was Jugendarbeit und weitere regionale Akteure tun können, um Mädchen und jungen Frauen Zukunftsaussichten und Chancen in der Heimat aufzuzeigen. Ihre Anliegen und Erfahrungen
zu diesem Thema sind gefragt. Nutzen Sie die Chance - diskutieren Sie mit anderen SCHÖNE AUSSICHTEN und entwickeln Sie gemeinsam Strategien und konkrete Projekte.
10:00 – 17:30 Uhr
Reinhardtshöfe
Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin
download Anmeldeformular und Flyer

08.09.-10.09.2008
Sommeruniversität gegen Antisemitismus
Die dritte Sommeruniversität gegen Antisemitismus richtet sich an Multiplikatoren aus Medien, Schule, Erwachsenen- und Berufsschulbildung sowie aus Politik und Gewerkschaften – sie wendet sich aber auch ganz allgemein an eine interessierte Öffentlichkeit.
Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf dem sogenannten Alltagsantisemitismus sowie Vorurteilen gegenüber anderen Minderheiten, wie z. B. Muslimen oder Sinti und Roma im Alltag, die aus der Mitte der Gesellschaft artikuliert werden.
Ziel der Sommeruniversität ist die Vermittlung der notwendigen Kompetenz zur argumentativen Behandlung des Themas.
Die Sommeruniversität wird veranstaltet vom Zentrum für Antisemitismusforschung
der Technischen Universität Berlin
mit freundlicher Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung und des Bündnisses für Demokratie und Toleranz.
Die Teilnahmegebühr beträgt 40,– ¤ / ermäßigt 20,– ¤ bei Vorabüberweisung bis zum 15. 8. 2008 (Kontoverbindung wird mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt).
Bei Begleichung der Teilnahmegebühr am Beginn der Sommeruniversität wird ein Beitrag von 45,– ¤ bzw. 25,– ¤ erhoben.
Schon am Sonntag (07.09.) findet eine (fakutaltive) Stadtrundfahrt zum Thema:
Unbekannte Erinnerungslandschaft Berlin – Authentische Orte und verborgene Denkmäler zur Verfolgung von Minderheiten 1933–1945 (u. a. Grunewaldrampe, Deportationsdenkmal am Moabiter Güterbahnhof und Denkmal der grauen Busse)
Beginn: 17.00 Uhr am Ernst-Reuter-Platz, Ende: ca. 19.30 Uhr am Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Teilnahmegebühr: 15,– ¤
Download: Programm und Anmeldeunterlagen
Ort: Hauptgebäude der TU Berlin, www.tu-berlin.de, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin,Gebäude H
Kontakt: Yasemin Shooman
TU Berlin
Zentrum für Antisemitismusforschung
Tel:030/ 314-25467
Fax:030/ 314-21136
www.tu-berlin.de/zfa

11.09.2008
Verschwundene Jugendliche sind nicht weg!
Niedrigschwellige Angebote der Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe
Bundesweite Fachtagung für Fach- und Leitungskräfte der Jugendsozialarbeit und Beschäftigungsförderung, Fach- und Leitungskräfte aus den ARGEn, optierenden Kommunen und Jugendämtern
Es scheint zunächst paradox: Die staatlichen Anstrengungen haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen, die Mittelaufwendungen steigen; zugleich aber nehmen die qualitativen Probleme der Ausbildungs- und Berufsintegration (deutlich) zu. Das führt unweigerlich zur verschärften Suche nach Schuldigen: Sind es die fauler oder anspruchsvoller gewordenen Jugendlichen? Welche Verantwortung tragen die Betriebe? Leisten die Träger der Jugendberufshilfe schlechte Arbeit? Welche Rolle spielen Missmanagement und/oder politische Fehlsteuerung in Politik oder Bundesagentur für Arbeit.
Real verfügen 16,1% der jungen Erwachsenen bis 29 Jahren über keinen Berufabschluss, 15 - 20% der Jugendlichen verfügen nicht über einen Schulabschluss (Q: BMBF; BBB 07) Es existiert und dieses schon lange, verschiedene Gruppen von Jugendlichen, die über die Angebote der beruflichen Förderung nicht mehr erreicht werden. Experten und Fachleute aus unterschiedlichen Professionen diskutieren über Anforderungen an Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe, passgenaue Konzepte zu entwickeln aber auch über notwendige Formen der Vernetzung und Zusammenarbeit. Dabei soll in einem ersten Teil die gesamte Spannbreite des Problems von verschiedenen Positionen beschrieben werden. Im zweiten Teil geht es darum im Rahmen einer Podiumsdiskussion Ansätze zu entwickeln, wie die Jugendlichen erreicht werden können.
Programm und Anmeldeformular
Ernst-Reuter-Haus Berlin, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Kontakt: Doris Leymann, Referentin Jugendberufshilfe und Bundeskoordination
Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT e.V.)
Marienburger Straße 1, 10405 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 4050 5769 - 11
Fax: +49 (0) 30 4050 5769 - 19

16.09.2008
»DU OPFER!« - »DU JUDE!« - Antisemitismus und Jugendarbeit in Kreuzberg
In den letzten Jahren sind antisemitische Einstellungen unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Lebensbedingungen dieser Jugendlichen sind von Erfahrungen mit Rassismus, Ausgrenzung und Benachteiligung in vielen gesellschaftlichen Bereichen geprägt. Diese Konstellation wirft Fragen zum Umgang mit Antisemitismus insbesondere in der pädagogischen Praxis auf. Welche pädagogischen Ansätze eignen sich, um diesem Spannungsverhältnis gerecht zu werden? Welche Rolle spielen dabei
soziale Ausgrenzung und Diskriminierung einerseits und herkunftsspezifische Einflüsse andererseits?
Das Projekt »amira« hat mit Vertreter/innen aus Jugendarbeit und von Migrant/innen-Organisationen über ihre Wahrnehmungen des Problems, der Handlungsunsicherheiten und Bedarfe gesprochen. Ziel der Befragung war es, ein möglichst komplexes Bild der Situation in Kreuzberg und vergleichbaren Stadtteilen zu gewinnen. Auf dieser Basis entwickelt das Projekt gemeinsam mit lokalen Akteur/innen Angebote und Materialien zum Umgang mit Antisemitismus in der Jugendarbeit.
Die Ergebnisse der Befragung und daraus abgeleitete Empfehlungen für den Umgang mit Antisemitismus im Bezirk werden auf der Tagung zur Diskussion gestellt sowie von Expert/innen kommentiert. Vier Workshops bieten die Möglichkeit, einzelne Fragestellungen zu vertiefen. In der Abschlussrunde ziehen Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen aus verschiedenen Perspektiven ein Resümee aus der Tagung und geben Ausblicke auf die weitere Zusammenarbeit.
Programm [PDF, 108 KB]
Stadtteilzentrum Alte Feuerwache e.V., Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin
Kontakt: amira, Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus
Verein für Demokratische Kultur e.V.
Chausseestraße 29
10115 Berlin
T +49 (0) 30 275 950 23
F +49 (0) 30 275 950 26
info(at)amira-berlin.de
www.amira-berlin.de

17./18.09.2008
Fachkonferenz „Modelle und Strategien in der Intervention gegen Rechtsextremismus“
Seit dem 01. Juli 2007 unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ)
mit dem Bundesprogramm „kompetent. für Demokratie“ die Einrichtung und Entwicklung von
landesweiten Beratungsnetzwerken, aus denen bei Vorfällen mit rechtsextremem Hintergrund anlassbezogen mobile Interventionsteams gebildet werden.
Gefördert werden schwerpunktmäßig Beratungsleistungen mittels mobiler Interventionseinsätze.
Mit dieser Ausrichtung und dem damit verbundenen Aufbau von länderspezifischen Beratungsnetzwerken werden neue Wege in der Bekämpfung des Rechtsextremismus sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene beschritten.
Die bundesweite Konferenz wird erstmalig die am Programm „kompetent. für Demokratie“ beteiligten Beratungsnetzwerke aller Bundesländer und deren Leitungs- als auch Arbeitsebene zusammenführen. Wesentliches Interesse ist, einen länderübergreifenden Know-how-Transfer von Interventions- und Beratungsarbeit herzustellen. Zwei Leitfragen sollen den Erfahrungsaustausch anregen: Welche unterschiedlichen Interventionsmodelle und -strukturen haben sich in den einzelnen Bundesländern herausgebildet? Welche Impulse konnte dabei das Bundesprogramm „kompetent. für Demokratie“ setzen? In der Auseinandersetzung mit diesen Fragen wird eine Vielzahl von Programmakteuren zu Wort kommen. Das Besondere wird sein, dass dabei aus unterschiedlichen Perspektiven, d.h. der Landeskoordinierungsstellen, Berater/innen und der Beratungsnehmer/innen die ersten Programmerfahrungen vorgestellt und diskutiert werden.
Die Fachkonferenz richtet sich an alle Programmbeteiligten und findet im Umweltforum Berlin statt.
Sie können sich noch über Ihre jeweilige Landeskoordinierungsstelle anmelden.
Programm
Weitere Informationen:
Zentralstelle „kompetent. für Demokratie“
c/o Stiftung Demokratische Jugend
Grünberger Straße 54
10245 Berlin
Telefon 030. 20 07 89 -60
zentralstelle(at)beratungsnetzwerke.de

19.09.2008

Fachtag "Geschichtslernen in der Zuwanderungsgesellschaft"
Mit dem Fachtag laden die Landesjugendringe Berlin und Brandenburg dazu ein, sich Interkulturellem Geschichtslernen theoretisch zu nähern und Ansätze aus der aktuellen Praxis zu reflektieren.
Was ist Interkulturelles Geschichtslernen?
Wie lassen sich historisches und interkulturelles Lernen verbinden?
Wo liegen hierbei die Schnittmengen oder wo ergänzen sie sich?
Worin liegt das Potential einer Verbindung?
Der Fachtag zum Interkulturellen Geschichtslernen will sich diesen Themen und Fragen widmen. Die Landesjugendringe laden alle Interessierten dazu ein, sich konstruktiv mit den sich in der Zuwanderungsgesellschaft entwickelnden Herausforderungen auseinander zu setzen und Ansätze für einen zukunftsfähigen Umgang mit Geschichte zu entwickeln.
Bitte melden Sie sich mit Angaben zu Ihrem beruflichen Hintergrund/ Ihrer Institution bis spätestens 5. September an bei:
Landesjugendring Berlin e.V.
Uwe Danker
Gottschedstraße 4
13357 Berlin
Tel.: 030-211 82 64
Fax: 030-211 66 87
danker@ljrberlin.de
www.meine-deine-unsere-geschichten.de
download Veranstaltungsflyer

23.09.2008
Ich bin ich und du bist du – einander kennen lernen und verstehen ... je eher, desto besser!
Anregungen und Beispiele zur Demokratie-Erziehung in Kita und Schule
Die Anerkennung von Vielfalt und selbstverständlichem Respekt vor dem Anderen ist ein wichtiger Bestandteil frühkindlicher Demokratieerziehung. Dazu gehört die Einsicht in das Recht aller Menschen auf freie Entfaltung, gegenseitige Achtung und Toleranz, Abbau von Vorurteilen, partnerschaftliche Kommunikation sowie Offenheit und Neugier auf andere Menschen und Lebensformen.
Im Mittelpunkt des Fachtags stehen Modelle und praktische Beispiele zur Demokratieerziehung und zum interkulturellen Lernen, die für Kinder im Vor- und Grundschulalter speziell entwickelt und bereits erfolgreich erprobt wurden.
Durch Fachvorträge erhalten Sie Themen bezogenes Basiswissen, welches Sie in verschiedenen Praxis orientierten Workshops vertiefen können. Auf dem Fachtag erhalten Sie auch die Möglichkeit, Fachleute aus verschiedenen Trainingsprogrammen kennen zu lernen und mit Kolleginnen über die Erfordernisse kindgerechter Demokratie-Trainingsprogramme ins Gespräch zu kommen.
Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg
Jagdschloss Glienicke, Königstr. 36b, 14109 Berlin, Tel.: 030/48481-0, Fax: 030/48481-122
Kontakt: Labyrinth Kindermuseum Berlin Britt Hartmann, Osloer Str. 12, 13359 Berlin
Tel.: 030-800 93 11-62 oder Tel.: 030-800 93 11-50, Fax: 030-494 80 97

24.09.2008
Demokratische und rechtsextremistische Einstellungen in Brandenburg und Gesamtdeutschland
Mittwochsgesellschaft mit Prof. Dr. Oskar Niedermayer (FU Berlin)
Rechtsextremismus, die Entwicklung rechtsextremer Einstellungen und das Verhältnis zur Demokratie in der Bevölkerung beschäftigen uns in der Mittwochsgesellschaft in regelmäßigen Abständen. Die Reaktionen auf die veröffentlichten Resultate von Befragungen sind inzwischen stereotyp, reichen von Betroffenheit bis zu dem Hinweis, Rechtsextremismus sei vor allem ein Ost-Phänomen. Die Daten, die seit einiger Zeit nach einheitlichen Kriterien im gesamten Bundesgebiet erhoben werden, lassen aber differenziertere Aussagen zu: sie zeigen Entwicklungstrends und machen die Situation in Brandenburg mit anderen Bundesländern auf einer soliden Datenbasis vergleichbar. Die Zahlen der neuen Studie, die Prof. Niedermayer vorstellen wird, und die politischen Konsequenzen stehen an diesem Abend zur Diskussion.
Prof. Oskar Niedermayer arbeitet am Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin. Seine Schwerpunkte sind das deutsche Parteiensystem und internationale Regierungssysteme.
Moderation: Inka Thunecke und und Joachim Gessinger
T-Werk, Schiffbauergasse 4e, 14467 Potsdam,
Kontakt: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
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ausgewählte Presseartikel
Bürgermeister erhalten Leitfaden gegen Neonazis
Verfassungsschützer aus Brandenburg und Sachsen registrieren zunehmende Kooperation von Rechtsradikalen.
Tagesspiegel 28.08.2008

Neonazis instrumentalisieren Mordfall Michelle
Bei der Fahndung nach dem Mörder der vermissten Michelle sind bei der Polizei mittlerweile mehr als 600 Hinweise eingegangen. ...
Welt 27.08.2008

Wenn der Durchblick Urlaub hat
In Ostdeutschland wird die rechtsextreme NPD immer mehr zur ganz gewöhnlichen Partei - selbst für Journalisten.
Frankfurter Rundschau 26.08.2008

UN rüffeln Deutschland
UN-Experten haben der Bundesregierung mangelhafte Maßnahmen im Kampf gegen Rassismus vorgeworfen.
n-tv 15.08.2008

Rose: "Erschreckende Entwicklung in der EU"
Der Vorsitzende des Zentralrats der Sinti und Roma, Romani Rose, im Interview über die Situation seiner Volksgruppe.
Deutsche Welle 09.08.2008


Hitlers Jünger im Hörsaal
Über rechtsradikale Studenten an deutschen Hochschulen
Deutschlandfunk 08.08.2008

Die Entdeckung des Mückenschweins
In Stralsund versuchen junge Leute, mit Kultur gegen Rechts anzuarbeiten
Freitag 08.08.2008

Extrem brutal
Neueste Zahlen belegen, dass die rechtsextremen Gewalttaten in Deutschland auf hohem Niveau verharren.
Tagesspiegel 07.08.2008

Wie braune Propaganda zur Nachricht wird
Suchmaschine als journalistisches Angebot
tagesschau.de 05.08.2008

Wehrmacht im Weltall
Neurechte Science-Fiction-Romane versetzen die Szene in Aufruhr
Berliner Zeitung 05.08.2008

Landnahme von rechts
Schleichend baut die NPD in Ostdeutschland ihre Strukturen aus.
tageszeitung 02.08.2008

"Es gibt Situationen, in denen Eltern einfach machtlos sind"

Autorin Hempel über Kinder im rechtsextremen Milieu
Deutschlandradio Kultur 31.07.2008
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