Unsere Themen
Neues von respectabel
7. Berliner jugendFORUM beendet
Am 24.11 ging das jugendFORUM des Berliner Aktionsprogramm für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ’respectABel’ in die 7. Runde: noch mehr Abgeordnete und Jugendliche als in den vergangenen Jahren diskutierten im Berliner Abgeordnetenhaus, etwa 100 Projekte präsentierten sich.
Aktuelle Berichte finden sie auf  www.berliner-jugendforum.de

Interessante Hinweise und Termine
Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe
InterDialogPreis 2007
In Berlin setzen sich viele Personen in verschiedensten Organisationen oder auf eigene Initiative hin für die Förderung des Dialogs zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungshorizonten ein. Mit dem InterDialogPreis werden stellvertretend für alle Akteurinnen und Akteure, die in diesem Feld aktiv sind, Einzelpersonen für ihr besonderes Engagement gewürdigt. Der InterDialogPreis ist eine gemeinsame Initiative vom Antirassistisch-Interkulturellen Informationszentrum ARiC Berlin e.V. und einem breiten Netzwerk von Organisationen und Institutionen.
Die Preisträger und weitere Informationen finden sie hier

Wettbewerbe Berlin 08
Berlin 08 ist das Festival für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren, die Interesse an Politik und Lust haben etwas zu bewegen, sich zu treffen, sich einzumischen und auszutauschen.
Berlin 08: das sind drei Tage Politik und Kultur, Sport und Unterhaltung, Campen und Feiern an der Wuhlheide in Berlin.
Parallel zum normalen Programm sind fünf Kreativ-Wettbewerbe ausgeschrieben: Band, Video, Theater/Tanz/Performance, Literatur und Chor.
Das Finale der besten Wettbewerbsbeiträge ist auf dem Festival. Den Gewinnern/innen winken  attraktive Preise!
Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren. Die Teilnahmebedingungen zu den einzelnen Wettbewerben findet ihr hier.
Teilnahmebogen an:
Bundeszentrale für politische Bildung
Stichwort Berlin 08 – Band (oder Chor, Literatur, Video, Theater/Tanz/Performance)
z.Hd. Frau Vetter
Adenauerallee 86
53113 Bonn
berlin08@bpb.de
www.du-machst.de

Jugend hilft!
fördert soziale Projekte mit bis zu 2.500,- EUR.
  • bei denen sich Kinder und Jugendliche zum Ziel gesetzt haben, die Situation von anderen Menschen in Armut, Krankheit, Not oder schwierigen Lebenslagen zu verbessern. Gesellschafts- und bildungspolitische, kulturelle, ökologische oder medizinische Projekte können nur gefördert werden, wenn sie vorrangig zum Ziel haben, benachteiligten Menschen zu helfen.
  • von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 21 Jahren und somit nicht Angebote für sie, wie z.B. allgemeine Angebote der Jugendarbeit.
  • die im Schwerpunkt ehrenamtlich getragen werden.
Bewerbungen sind jederzeit -einmal jährlich- möglich.
www.jugendhilft.de


Living Equality - Interventionen gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus
Die Amadeu Antonio Stiftung hat einen Verbund verschiedener bundesweit engagierter Organisationen gebildet, die unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen einbringen. Ansatzpunkt des Projektverbundes ist die Stärkung der Gleichwertigkeits- und Menschenrechtsorientierung und einer damit verbundenen Anerkennungskultur. Im Rahmen des Projektes sollen insbesondere aktuelle Formen von Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus, Sexismus und Rechtsextremismus bekämpft werden.
Lokale Kooperationspartner
Die Amadeu Antonio Stiftung sucht lokale Kooperationspartner, die einzelne oder mehrere Elemente der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit bearbeiten, lokale Initiativen und Projekte anregen und vernetzen. Dafür stehen Honorarmittel zur Verfügung. Die Stiftung ist auch daran interessiert, im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus, die die Amadeu Antonio Stiftung jedes Jahr bundesweit anregt, längerfristige Partner zu gewinnen.
Förderung von Projekten
Die Stiftung nimmt auch Anträge von Organisationen, Initiativen und Projekten entgegen, die innovative Ansätze gegen einzelne oder mehrere Elemente der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in einzelnen Projekten bearbeiten. Für diese Projekte stehen Förderung bis zu 2.500 Euro zur Verfügung.
Antrag stellen
Antragstellungen für Projekte und Kooperationen sind formlos bei der Amadeu Antonio Stiftung einzureichen. Der Förderantrag sollte auf maximal fünf Seiten Angaben zu folgenden Punkten enthalten: Projekttitel und Kurzbeschreibung des Projektes, Projektträger und Projektpartner, Ausgangssituation, Zielsetzung, praktische Umsetzung (Ablauf), Erreichung der genannten „Zielsetzung“, Gesamtkosten des Projektes / Zeitrahmen, Finanzplan, beantragte Summe, Datum und rechtsverbindliche Unterschrift. Bei der Förderung von Projekten muss der Antragsteller rechtsfähig und gemeinnützig sein, d.h. mit dem Antrag müssen die Satzung des Vereins, der Auszug aus dem Vereinsregister und Freistellungsbescheid des Finanzamts beiliegen.
Bitte senden Sie den vollständigen Antrag inkl. der notwendigen Unterlagen schnellstmöglich an:
info@amadeu-antonio-stiftung.de
Amadeu Antonio Stiftung
Linienstraße 139
10115 Berlin
Für Rückfragen: Telefon: 030 24 08 86 10 (Timo Reinfrank)
Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2007.

10.000 € für Deine Initiative gegen Rechts!
Die Berliner SPD lädt alle Initiativen, Gruppen und Organisationen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie ein, sich mit ihren Projekten zu bewerben. Die Auszeichnung alex „Gemeinsam gegen Rechts!“ ist mit insgesamt 10.000 € dotiert.
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit ist Schirmherr des Wettbewerbs. Eine prominent besetzte Jury entscheidet über die Vergabe der Auszeichnung.
Die Preisverleihung und die Bekanntgabe der Sieger findet am 31. Januar 2008 um 19:30 Uhr im ehemaligen Jüdischen Waisenhaus in Berlin-Pankow, Berliner Str. 120/121, in 13187 Berlin statt.
Einsendeschluß ist der 31.12.2007
www.alex2007.de


Schulwettbewerb "50 Jahre gemeinsame Vielfalt"
Der Wettbewerb schafft Bewusstsein für die Europäische Union. Während es in der EU viele unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Traditionen gibt, haben wir doch gemeinsame kulturelle Werte - Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Respekt für Menschenrechte und Gleichheit.
Der Wettbewerb richtet sich an Schülerteams von Schulen oder Organisationen, die in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union außerschulische Aktivitäten durchführen.
Die Beiträge sollten aus einem Aufsatz und einer visuellen Komposition bestehen. Der Aufsatz sollte folgende Fragen beantworten: "Welchen wesentlichen Herausforderungen muss sich die Europäische Union Ihrer Meinung nach in den nächsten 50 Jahren stellen? Wie kann sie mit diesen Herausforderungen umgehen?" Der visuelle Beitrag sollte sich mit dem Thema "Europa in unserem täglichen Leben" beschäftigen.
Als Preis winkt im März 2008 ein Besuch in Brüssel im Museum of Europe. Es wird 27 siegreiche Teams - eines aus jedem EU-Mitgliedsstaat - geben. Jedes siegreiche Team wird von zwei koordinierenden Lehrkräften begleitet.
Die Frist für die Abgabe von Beiträgen endet am 31. Dezember 2007.
www.50years.eun.org

Jugendforum denk!mal ’08
Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar lädt Euch das Abgeordnetenhaus von Berlin auch in diesem Jahr wieder zum Jugendforum denk!mal ’08 ein. Eine Woche lang habt Ihr Gelegenheit, Eure Ideen, Initiativen und Projekte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus oder gegen rechte Gewalt einer breiten Öffentlichkeit im Abgeordneten-
haus von Berlin zu präsentieren.
Alle eingereichten Beiträge werden vom 29. Januar bis 1. Februar 2008  in einer großen Ausstellung im Abgeordnetenhaus gezeigt. Die Ausstellung wird täglich von 9 bis 18 Uhr öffentlich zugänglich sein.
Am Montag, dem 28. Januar 2008, präsentieren sich ab 18 Uhr ausgewählte Projekte im Plenarsaal in einer rund 1 1/2stündigen Abschlussveranstaltung.
Abgeordnetenhaus von Berlin
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Projektbüro denk!mal ’08, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin
Tel.: 030 / 23 25 20 12/-11/-10
Fax: 030 / 23 25 20 18
mail@denkmal-berlin.de
www.denkmal-berlin.de
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Informationen im Internet
Informationen aus dem Bundestag
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Lothar Bisky, Dr. Lukrezia Jochimsen,
Cornelia Hirsch, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
Rechtsextremismus und neue Medien
(22.11.2007)

Informationen aus dem Abgeordnetenhaus Berlin
Kleine Anfrage
des Abgeordneten Giyasettin Sayan (Die Linke)
und Antwort
Berliner Fußballspiele nicht zur Bühne rassistischer Propaganda und Ausschreitungen werden lassen
(20.11.2007)


Dossier Rechtsextremismus
Der aktuelle Themenschwerpunkt des Informationsangebots der Bundeszentrale für politische Bildung:  "Debatte um NPD-Verbot".
www.bpb.de/rechtsextremismus

Orte der Vielfalt
Ziel der Initiative ist es, bis zum Jahr 2010 möglichst viele Kommunen und Akteure der Zivilgesellschaft in ganz Deutschland dafür zu gewinnen, sich vor Ort für Vielfalt und gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu engagieren.
Die über 12.000 Kommunen in Deutschland sind aufgerufen, sich durch die Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Demokratie an der Initiative zu beteiligen und somit deutlich sichtbar zur Vielfalt als zentralem Grundwert demokratischen Zusammenlebens zu bekennen. Hat eine Kommune die Erklärung unterzeichnet, wird sie in einer Deutschlandkarte auf der Webseite www.orte-der-vielfalt.de farbig markiert. Besonders engagierte Kommunen, die bereits aktiv sind und über ein nachhaltiges Konzept zur Stärkung von Toleranz und Demokratie verfügen, können sich darüber hinaus um die Auszeichnung (Ortsschild) "Ort der Vielfalt" bewerben.
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Veranstaltungshinweise/Weiterbildungsangebote
04.12.2007
Der gewöhnliche Faschismus - Filmabend mit Podiumsdiskussion
Michail Romms Film "Der gewöhnliche Faschismus" ist ein außergewöhnliches Werk. In 18 Kapiteln geht der Film der Frage nach, wie der todbringende Wahn entsteht und was ihm vorausgeht. Michail Romm 1967: “Ich glaube nicht, dass die Geschichte der Menschheit ein so widerspruchvolles Jahrhundert gesehen hat wie unseres… Noch erstaunlicher ist, dass der Faschismus weiterlebt, obwohl er im Zweiten Weltkrieg zerschmettert worden war.“
Es diskutieren:
Dr. Maja Turovskaja (Autorin und Filmwissenschaftlerin), Dr. Renata Helker (Film- und Theaterwissenschaftlerin),Prof. Wolfgang Wippermann (Historiker, Friedrich Meinecke Institut FU Berlin), Prof. Jürgen Haase (Film- und Fernsehproduzent, Geschäftsführer von Progress-Film),
Dr. Christian Staffa (Geschäftsführer der Aktion Sühnezeichen) sowie Personen aus der Politik
Moderation: Christoph Heubner (Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees)
weitere Informationen hier
20.00 Uhr Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin

05.12.2007

Antisemitismus in der Alltagskultur
  • Begrifflichkeit und Erscheinungsformen
  • Handlungsansätze
    Ziele: Sensibilisierung, Förderung von Urteils- und Handlungsstärke und Erarbeitung von Handlungsstrategien im Umgang mit Antisemitismus.
Voraussichtliche Referentin: Constanze Kutschker, Diplom-Pädagogin in verschiedenen Forschungs- und Ausstellungsprojekten zur Zeitgeschichte tätig.
Ort der Veranstaltung: Leipzig
Fragen zu organisatorischen Details richten Sie bitte an Herrn Thomas Köster, E-Mail: t.koester@beratungsnetzwerke.de, Tel.: 030 - 200 789 60
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beratungsprojekten der Zentralstelle des Bundesprogramms "Beratungsnetzwerke - Mobile Intervention gegen Rechtsextremismus"

06.12.2007
Politische Strategien gegen die extreme Rechte und ihre Folgen für die Demokratie
Vorstellung einer Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung
In acht Kommunen aus vier Bundesländern (Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Rheinland-Pfalz) mit kommunaler Parlamentspräsenz von NPD oder Republikanern wurden Fraktionsvorsitzende der demokratischen Volksparteien SPD und CDU zu ihren Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus befragt.
Der Fokus der Studie liegt dabei auf den Fragen, wie die Anwesenheit einer rechtsextremen Fraktion die Kommunalpolitik verändert hat, welche Strategien im Umgang mit dem Rechtsextremismus entwickelt wurden und wie sich diese in der Praxis bewährt haben.
Es diskutieren:
Prof. Dr. Benno Hafeneger, Universität Marburg
Sven Schönfelder, Universität Marburg
Sylvia Bretschneider, MdL, Präsidentin des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern
Dierk Borstel, Projektleiter Community Coaching, Zentrum für demokratische Kultur Berlin
Oliver Igel, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Moderation: Carla Kniestedt, rbb
Kontakt: Dr. Dietmar Molthagen, Forum Berlin, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
Tel. 030 26935-828, Fax 030 26935-857 dietmar.molthagen@fes.de
zur Anmeldung

07./08.12.2007
Vielfalt und Toleranz in der Ausbildung
Gemeinsam mit der Stadt Dortmund und dem Stahlkonzern ArcelorMittal führt das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt eine Tagung zum Thema "Vielfalt und Toleranz - Praxisorientierte Formen interkulturellen Lernens für Auszubildende, Ausbilder und
Bildungsprojekte" durch.
Anmeldungen bitte per Mail oder Fax an:
Bündnis für Demokratie und Toleranz
Stresemannstraße 90
10963 Berlin
Tel.: 030 - 236 3408 - 13
Fax: 030 - 236 3408 - 88
Detailierte Informationen finden sie in diesem Flyer.

13./14.12.2007
Rechtsextremismusprävention an Berliner OSZ
Der erste Tag widmet sich der Darstellung und der Entwicklung von Argumentationen gegen rechtsextreme Kritik an der Globalisierung und rechtsextremen Parolen zu sozialen Themen, der zweite Tag dient dem Austausch, der Reflexion und der Entwicklung neuer Ideen gegen rechtsextremistische Ideologie und Parolen. Laufende Projekte und neue Praxisideen werden vorgestellt. Im Mittelpunkt steht eine Bilanz der Erfolge und Schwierigkeiten bei der Präventionsarbeit an den OSZ und mögliche Schlussfolgerungen für die Weiterarbeit.
Alte Feuerwache, Axel-Springer-Str. 40/41
weitere Informationen und Anmeldung

14.12.2007
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - Ergebnisse der Langzeitstudie 2007
Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg lädt zur Vorstellung der diesjährigen Ergebnisse der Langzeitstudie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ unter der Leitung von Prof. Wilhelm Heitmeyer mit anschließender Diskussion ein.
Ziel der Studie ist es, das Ausmaß und die Entwicklung des Syndroms menschenfeindlicher Einstellungen (Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Heterophobie, Islamphobie, Etabliertenvorrechte) in der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland im Zeitverlauf zu analysieren und auf der Basis sozialpsychologischer und soziologischer Konzepte zu erklären.
16:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Europa-Universität Viadrina, Auditorium Maximum, Frankfurt/Oder
Programm und Anmeldung

15.12.2007
Jugendkonferenz gegen Rechtsextremismus “Take the power back!“
Rechte Jugendliche tragen meistens Bomberjacken, Glatze und Springerstiefel? Ganz so einfach ist die Welt nicht mehr. Nazis haben sich verändert, sowohl im Auftritt als auch in ihrene inhaltlichen Schwerpunkten.
Auf der Jugendkonferenz wollen wir uns mit der aktuellen Entwicklung des Rechtsextremismus, seinen Grundlagen, rechtsextremen Einstellungen und den Ursachen befassen. Darüber hinaus wollen wir die Gelegenheit nutzen, Gegenstrategien zu besprechen und bieten den in Brandenburg verstreuten aktiven Jugendlichen gegen Neonazis Austausch- und Vorstellungsmöglichkeiten.
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg, SJD-Die Falken Landesverband Brandenburg
Ort: T-Werk 14467 Potsdam, Schiffbauergasse 4e
Programm und Anmeldung

17.12.2007
Pädagogik gegen Antisemitismus
Das Netzwerk Task Force Education on Antisemitism lädt interessierte LehrerInnen und SozialarbeiterInnen aus Berlin und Brandenburg zu einem Tagesseminar über pädagogische Arbeit gegen Antisemitismus. Task Force Education on Antisemitism ist ein bundesweites Netzwerk von PädagogInnen, die sich intensiv mit Methoden und Konzepten im Bereich der Bildung gegen Antisemitismus beschäftigen.
Die Schwerpunkte des Seminars bilden zwei Themenbereiche: Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft und Umgang mit pluralistischen Erinnerungskulturen in Deutschland. In vier Workshops stellen Projekte der Task Force ihre Arbeit und ausgewählte interaktive Methoden vor. Die SeminarteilnehmerInnen sind eingeladen, die vorgestellten Methoden auszuprobieren und kritisch zu diskutieren.
09.30 – 18.00 Uhr, American Jewish Commitee, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin
zu Programm und Anmeldung (bis zum 13.12.2007)
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ausgewählte Presseartikel
Wie Sachsen-Anhalt die Polizei-Statistik schönt
Von 2004 bis 2006 arbeitete die Polizei in Sachsen-Anhalt besonders gut auf dem Gebiet des Rechtsextremismus: Die Zahl der Strafverfahren wegen entsprechender Taten stieg enorm. Doch das passte der Führung der Polizei nicht. Sie wies die Beamten aus politischen Gründen an, sich selbst auszubremsen.
Welt 01.11.2007

Jugendkonferenz gegen rechts
"Jugend aktiv gegen rechts" lautet das Motto einer Jugendkonferenz in Lichtenberg, die vom 30. November bis 2. Dezember von Jugendlichen selbst organisiert wird.
tageszeitung 02.11.2007

NPD unerwünscht
In Brandenburg wollen Hoteliers Rechtsextreme nicht mehr beherbergen
Märkische Allgemeine 02.22.2007

"Wir müssen uns die hässliche Fratze der Nazis vor Augen halten"
Michel Friedman hat für ein Gesellschaftsmagazin mit dem Ex-RAF-Terroristen und heutigen Nazi Horst Mahler ein langes Gespräch geführt.
Süddeutsche Zeitung 02.11.2007

Eine Schwarze wagt sich unter Neonazis
"Die Kugel ist für dich, Mo Asumang", gröhlte die Neonazi-Band White Arian Rebels vor einigen Jahren.
Stern 05.11.2007


Kritik an Friedmans Interview mit Neonazi Mahler
Heftige Kritik an Michael Friedman. Nun bekommt er Gegenwind von Leuten die eigentlich auf seiner Seite stehen.
Tagesspiegel 06.11.2007

Antisemitismus in Teenie-Köpfen
Studie: Viele Jugendliche lehnen gleiche Rechte für Juden ab. Aktionswochen gestartet
tageszeitung 07.11.2007

Ihr Herz schlägt rechts
Sie setzen sich für Kinder und Arbeitslose ein, ziehen in kommunale Parlamente und erziehen ihre Kinder zu jungen Neonazis.
Stern 07.11.2007

Rechte schlagen immer härter zu
Rechtsextremisten schlagen 2007 noch brutaler zu, als sie es schon in den vergangenen Jahren getan haben.
Tagesspiegel 10.11.2007

Wer Lonsdale trägt, hat keine Ahnung
Gibt es zu viele Moscheen in Berlin? Darf man stolz auf Deutschland sein? Darüber diskutieren Jugendliche in Workshops auf dem Kongress "In Aktion" gegen Rechtsradikalismus - unter Aufsicht des Verfassungsschutzes
tageszeitung 15.11.2007

Jede Woche ein Angriff auf jüdischen Friedhof
Antisemiten haben von 2002 bis 2006 mehr als 230 jüdische Friedhöfe geschändet. Der Zentralrat der Juden fordert die Regierung zum Handeln auf.
Tagesspiegel 17.11.2007

Weniger Holocaust, mehr Identität
„Ich bin´s leid, immer wieder von deutschen Verbrechen an den Juden zu hören!“ Jugendliche machen einer Studie zufolge beim Unterrichtsthema NS-Zeit und Holocaust dicht.
Focus 20.11.2007

Ein Hakenkreuz als Preis für Zivilcourage
Mittweida in Sachsen: Neonazis überfallen ein kleines Mädchen und verstümmeln eine 17-Jährige, die dem Kind zur Hilfe kommen wollte. Mit einer scharfen Klinge ritzen sie der Frau ein Hakenkreuz in die Haut und drohen, ihr Gesicht aufzuschlitzen. In letzter Sekunde gelingt die Flucht.
Berliner Morgenpost 24.11.2007

"Nazis fallen nicht vom Himmel"
Der Vorsitzender des Vereins "Gesicht Zeigen!" über alltägliche rechte Gewalt und jugendfeindliche Kultur.
Frankfurter Rundschau 27.11.2007

Im Ruheraum
Der Weitling-Kiez in Lichtenberg habe kein Problem mit Rechten, sagen Bewohner. Tatsächlich sind die Neonazis stiller geworden - weg sind sie nicht
Berliner Zeitung 28.11.2007

Mittweida will kein "Nazirattennest" mehr sein
Nach der Neonazi-Attacke auf ein sechsjähriges Mädchen und die Verstümmelung einer Frau folgt jetzt der Aufstand der Anständigen in Mittweida: Seit dem Angriff auf die 19-Jährige, der vier Neonazis ein Hakenkreuz in die Hüfte geritzt haben, begehrt die Bevölkerung gegen Rechts auf.
Welt 29.11.2007

Warum wird über Nazis immer nur geredet, wenn wieder jemand im Krankenhaus liegt?
Im Gespräch: Der Rechtsextremismusforscher Dierk Borstel über Konjunkturen der Berichterstattung, NPD-Verbot und was sonst noch alles nicht geht
Freitag 30.11.2007
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