Unsere Themen
Neues vom Förderprogramm respectABel
Etwa 130 Projektanträge sind bis zum Antragsschluss am 22. Mai 2006 im Projektbüro eingegangen, Ende Juni wird der Förderausschuss über die Bewilligungen entscheiden.
Interessante Hinweise und Termine
Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe
Berliner Präventionspreis 2006
Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt lobt zum siebenten Mal den Berliner Präventionspreis aus. Das Thema der diesjährigen Ausschreibung lautet: "Psychische Gewalt". An der Ausschreibung des Berliner Preises können sich Vereine, Verbände, Schulen, Bezirksämter, Organisationen, Institutionen und Initiativen sowie alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen, die sich in Berlin gegen psychische Gewalt engagieren und entsprechende Maßnahmen, Aktivitäten bzw. Projekte umsetzen.
Die Ausschreibungsfrist zum Einreichen der Ausschreibungsunterlagen endet am 6. Juni 2006.

Wettbewerb "Schule und Eltern aktiv für Toleranz und demokratisches Handeln " ausgeschrieben
Berliner Grundschulen können zum dritten Mal an diesem Wettbewerb zur Gewalt- und Kriminalprävention teilnehmen. Mit ihm fördern die Initiative Schutz vor Kriminalität e. V. (ISVK) und die Unfallkasse Berlin - in Kooperation mit der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und dem Förderprogramm Demokratisch Handeln - kriminal- und gewaltpräventive Projekte an Berliner Grundschulen mit einer Gesamtsumme von 11.000 Euro.
Bewerbungsunterlagen zur Teilnahme finden sie unter www.demokratisch-handeln.de

Im Netz gegen Rechts - Arbeitswelt aktiv
Der Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!" hat diesen Wettbewerb ausgeschrieben, der sich bundesweit an Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe - aber auch andere Aktreure, die zu dem Thema arbeiten - richtet und dazu aufruft, Materialien gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu entwickeln.
Diese werden anschließend ins Internet gestellt werden und sollen andere dazu motivieren, selbst aktiv zu werden. Die besten Projekte werden mit Geld- und Sachpreisen im Wert von bis zu 1000,- Euro ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2006.
"Mach meinen Kumpel nicht an!" e.V., Hans-Böckler-Str. 39, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211 - 4301 193
www.gelbehand.de
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Informationen im Internet
Mediathek mit Materialien aus dem Aktionsprogramm "Jugend für Toleranz und Demokratie"
Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) hat eine neue Mediathek online gestellt. Erstmals gibt es eine umfangreiche Sammlung von Print- und audiovisuellen Medien aus dem Aktionsprogramm Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus der Bundesregierung, die aus den drei Teilprogrammen ENTIMON, CIVITAS und XENOS des Aktionsprogramms stammen.
Zur Mediathek

Neofaschismus in Deutschland
Die bereits in zahlreichen Städten gezeigte Ausstellung "Neofaschismus in Deutschland" der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) hat nun eine dauerhafte Präsenz im Internet. Unter www.neofaschismus.info ist die Ausstellung nun auch vollständig online zu besuchen.

Register rechtsextremer Vorfälle in Berlin-Lichtenberg
Im Auftrag der Berliner Landeskommission gegen Gewalt wurde 2003 für den Bezirk Lichtenberg ein Aktionsplan für Demokratie und Toleranz gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus erstellt. Ein Ergebnis dieser Maßnahme war die Erfassung aller Vorkommnisse, die in Zusammenhang mit antisemitischen, rechtsextremen und rassistischen Wahrnehmungen stehen, durch die Netzwerkstelle Licht-Blicke.
zum Register

Bürgervotum zum Thema Rechtsextremismus

Das Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung führte im Rahmen seines Projekts „Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus“ in der ersten Jahreshälfte 2006 eine Bürgerkonferenz zum Thema „Die Ursachen von Rechtsextremismus und mögliche Gegenstrategien Politik“ durch.
Das Bürgervotum gliedert sich in die vier Themenbereiche Zivilgesellschaft, Politik, Bildung und Wirtschaft und spiegelt damit die Notwendigkeit wieder, das Rechtsextremismusbekämpfung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nicht allein an die Politik delegiert werden kann.
Download (pdf, 87kb)

Vorfälle mit rechtsextremistischen und antisemitischen Hintergründen an Berliner Schulen
Kleine Anfrage im Abgeordnetenhaus
Download (pdf, 122kb)

Erhalt von Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus
Kleine Anfrage im Bundestag
Download (pdf, 54kb)

Engagementförderung braucht Kontinuität
Vom 9. bis 12. Mai 2006 fand im Umweltforum Berlin die bundesweite Fachtagung und Fortbildung "Demokratiepotenziale im Gemeinwesen statt. Mehr als 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet diskutierten die Themen Engagementförderung, Gemeinwesenaktivierung und
demokratische Entwicklungsprozesse in verschiedenen Foren und Gesprächsrunden.
Download (pdf, 110kb) des Bericht über die Fachtagung

Rechtsextremismus, die soziale Frage und Globalisierungskritik
Die Studie zur Instrumentalisierung der sozialen Frage durch die extreme Rechte und ihre Globalisierungskritik im deutsch-britischen Vergleich wurde am 22. Mai 2006 in der Friedrich-Ebert-Stiftung vorgestellt.
Download (pdf, 1mb)

Rechtsextremismus in Deutschland
Analysen, Erfahrungen, Gegenstrategien
von Horst Helas und Dagmar Rubisch (Herausgeber) Manuskripte-Reihe der RLS
136 Seiten, ISBN 3-320-02909-6
Download (pdf, 1,5mb)
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Veranstaltungshinweise/Weiterbildungsangebote
06.06.2006
Fairplay im Stadion - Rassismus auf den Rängen
Die Heinrich-Böll-Stiftung
zeigt unmittelbar vor der Fußball-WM eine Übersicht zur aktuellen Situation von Rassismus auf den Zuschauerrängen. Beleidigende Sprechgesänge gegen schwarze Spieler, verbale Diskriminierungen von Spielern mit Migrationshintergrund und antisemitische Parolen und Banner gewinnen im deutschen und europäischen Fußball Raum. Ist Fairplay auf den Rängen durchsetzbar?
Diskussion mit:
19:30 Heinrich-Böll-Stiftung, Kleiner Festsaal, Hackesche Höfe, 10178 Berlin, Rosenthaler Str. 40/41

07./08.06.2006

Anti-Gewalt-Training
Die Zuspitzung sozialer Not führt dazu, dass es vermehrt zu gewaltträchtigen Situationen kommt, in die Beschäftigte der verschiedensten Arbeitsfelder einbezogen sind. Zwar gibt es zur Bewältigung solcher Situationen keine Patentrezepte, es gibt aber die Möglichkeit, durch Erweiterung der Handlungs- und Sozialkompetenzen selbstbewusster aufzutreten und in Konfliktsituationen über alternative Handlungsmodelle zu verfügen.
Seminarschwerpunkte:

    * Einschätzung von Konfliktsituationen, verbale und nonverbale Kommunikation
    * Gefahrenvermeidung
    * Angst- und Stressbewältigung bei Gewaltangriffen
    * Hilfsmittel zum Selbstschutz
    * Gezieltes Einmischen

Teilnahmebeitrag: 32,- EUR, erm. 16,- EUR (mit Verpflegung)
DGB-Haus, Berlin
Arbeit und Leben e.V. Landesarbeitsgemeinschaft für politische Bildung Berlin

07./08.06.2006
Demokratie und Toleranz in der beruflichen Bildung
Eingeladen sind Ausbilder/innen, Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen und andere Mitarbeiter/innen der Berufsausbildung, die Praxisbausteine für die Vermittlung von demokratischen und sozialen Kompetenzen an junge Auszubildende kennen lernen und umsetzen wollen. Angesprochen sind darüber hinaus leitende Mitarbeiter/innen, die gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen die Vermittlung von demokratischem Handeln in ihrer Einrichtung verankern wollen.
Die Fortbildung besteht aus drei zusammenhängenden Modulen:
Modul 1: Die Herausforderung, Demokratie und Toleranz zu vermitteln (07./08.06.)
Modul 2: Gefährdungen der Jugendlichen durch Rechtsextremismus (28./29.08.)
Modul 3: Zivilcourage und konstruktive Konfliktbearbeitung (28./29.09.)
Camino - Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH
Download Programm und Anmeldung

24./25.06.2006
Empowerment-Konferenz
Strategien und Visionen gegen Rassismus aus der Perspektive der Betroffenen
Obwohl Rassismus ein alltäglicher Bestandteil im Leben von Menschen mit Migrationshintergrund und Peopleof-Colour ist, findet ihre Perspektive als (potentielle) „Opfer“ in der Antirassismusarbeit in Deutschland kaum Anerkennung und Beachtung. Die Konzepte und Angebote berücksichtigen vielmehr die Perspektive der Mehrheitsgesellschaft (z.B. Täterarbeit, Prävention). Diese Lücke gilt es zu füllen! Von Rassismus (potentiell) Betroffene brauchen „geschlossene und geschützte“ Räume, um den erfahrenen und erlebten Rassismus zur Sprache zu bringen, Wissen und individuelle Strategien gegen Rassismus auszutauschen, sich gegenseitig zu stärken und zu vernetzen.
Veranstalter: Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg in Kooperation mit HAKRA, Projektinitiative gegen Rassismus aus der Minderheitenperspektive
Download Programm und Anmeldung

28.6.2006
„Man wird ja wohl noch...“
Eine Veranstaltung für Jugendliche zum Thema Antisemitismus
Während des Vortrages der ReferentInnen der BildungsBausteine gegen Antisemitismus sollen zum einen die verschiedenen Formen des Antisemitismus sowie seine historische Entwicklung bis in die Gegenwart vorgestellt werden. Es wird ein Einblick in die Strukturen antisemitischen Denkens und antisemitischer Vorurteile gegeben. Im Anschluss an den Vortrag gibt es viel Platz zum Diskutieren - und danach ein Konzert!
19.00 Uhr, Jugendzentrum Bunker, Malteserstraße 74 – 100
www.outreach-jugendradio.de
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ausgewählte Presseartikel
Warnung vor "No-Go-Areas"
Internationale Reiseführer trüben das Bild des weltoffenen Berlin - Tourismus GmbH steuert bereits im Ausland gegen den schlechten Ruf an
Berliner Morgenpost 03.05.2006

Gegen rechts argumentieren lernen
Handbuch für eine Welt, in der nicht nur „Glatzen“ rechts sind.
Berliner Literaturkritik 03.05.2006

Lichter aus im Schützenhaus
Justiz, Polizei und viele Bürger organisieren sich neu gegen die Ausländerfeindlichkeit – doch die Politik verharmlost und versagt.
Süddeutsche Zeitung 05.05.2006

Politische Gewalt erreicht Höchststand
Innenminister Wolfgang Schäuble nennt die Entwicklung "alles andere als erfreulich": Straftaten mit einem politischen Hintergrund haben kräftig zugenommen.
Spiegel 10.05.2006

Mehr Rechtsextreme, weniger Mitläufer Verfassungsschutzbericht für 2005 vorgestellt
Der Rechtsextremismus in Brandenburg entwickelt sich widersprüchlich. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht 2005 hervor, den Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) und Behördenchefin Winfriede Schreiber am Montag in Potsdam vorstellten.
Tagesspiegel 16.05.2006

"Jeder kann couragiert sein"

Je mehr Menschen einen Übergriff beobachten, desto geringer ist die Chance, dass jemand eingreift, sagt der Psychologe Wolfgang Scholl.
tageszeitung 16.05.2006

"Er würde es möglicherweise lebend nicht wieder verlassen"
Ex-Regierungssprecher Heye warnt schwarze WM-Gäste vor Reisen nach Brandenburg
Deutschlandradio 17.05.2006

"Ich würde in Brandenburg nicht überall hinfahren"
Der frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye hat seine Warnung an dunkelhäutige WM-Touristen, bestimmte Orte in Brandenburg zu meiden, mittlerweile relativiert. Im Interview hält der SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy die ursprüngliche Aussage dennoch für richtig.
Spiegel 17.05.2006

Kurz vor der WM Streit um rechte Gewalt
Heftige Debatte über Fremdenfeindlichkeit / Polizei: 14 Angriffe im ersten Quartal in Brandenburg
Tagesspiegel 19.05.2006

Mund halten, kein Gesicht zeigen
Fremdenfeindlichkeit
Frankfurter Rundschau 19.05.2006

"Den Mut aufbringen, keinen einzigen verloren zu geben"
Der evangelische Bischof Huber über den Rechtsextremismus in Ostdeutschland und über Wege, ihn zu bekämpfen
Berliner Zeitung 26.05.2006

Die Fäulnis im Fundament
Parallelgesellschaften, national befreite Zonen, Rütli-Schule, Neonazis, muslimische Machojungs - jede Woche wird eine neue Sau aus den Niederungen der Republik durch das Debattendorf getrieben.
tageszeitung 27.05.2006

Nicht "hinter jedem Busch" ein rechtsextremer Schläger
Brandenburgische Ausländerbeauftragte Berger warnt vor Hysterie
Deutschlandradio 27.05.2006

Projekte gegen Rechtsradikalismus bangen um Finanzierung
Mecklenburg-Vorpommern verschärft Kampf gegen NPD-Anhänger - Finanzielle Unterstützung durch den Bund bleibt unklar
Die Welt 29.05.2006

„Sind die Anständigen wachsam genug?“
Bundespräsident mahnt bei der Trauerfeier für Paul Spiegel mehr Engagement im Kampf gegen rechts an
Tagesspiegel 29.05.2006

Zwischen Kultur und Fremdenhaß
„Wir sind doch keine Kannibalen hier!“
Frankfurter Allgemeine 30.05.2006

»Vielleicht ist Ende des Jahres Schluß«
Zunahme rechter Gewalt und Kürzung bei Beratungsstellen. Ein Gespräch mit Judith Porath
Junge Welt 31.05.2006
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