Unsere Themen
Neues vom Förderprogramm respectABel
Förderprogramm respectABel Aktion Berlin startet wieder
Gute Nachrichten für junge Menschen in Berlin, die sich aktiv für Toleranz im Umgang miteinander und gegenüber anderen Menschen sowie gegen fremdenfeindliche und rassistische Einstellungen und Gewalt einsetzen wollen:
Das Land Berlin stellt im Jahr 2005 wieder 150.000 Euro für das Förderprogramm respectABel - Aktion Berlin zur Verfügung. Damit wird lokalen Initiativen sowie freien und öffentlichen Trägern der Jugendarbeit, Schulen, Kirchengemeinden und Bürgerinitiativen ermöglicht, Förderungen bis zu einer Höhe von 3.500 Euro für Projekte im Rahmen von respectABel zu beantragen. Das Programm wird in diesem Jahr stark vereinfacht und jugendgemäßer gestaltet mit dem Ziel, Jugendliche und Jugendgruppen direkter anzusprechen und zu aktivieren.
Das Aktionsprogramm ist ein gemeinsames Programm der

und des Stiftungskonsortiums aus

Genauere Informationen zum Förderprogramm, Antragsunterlagen und Ansprechpartnern für die Programmberatung werden auf unserer Webseite ab Mitte März 2006 veröffentlicht. Bis dahin bitten wir, von weiteren Nachfragen zu den Programmdetails abzusehen.

ausgewählte Presseartikel

NPD-Wähler: Jung, männlich, ostdeutsch
Berlin - Immer weniger junge Menschen gehen wählen. Bei der vergangenen Bundestagswahl haben nur noch gut zwei Drittel (68,8 Prozent) der Wahlberechtigten unter 30 Jahren ihre Stimme abgegeben. „Das ist eine enttäuschende Feststellung“, sagte Bundeswahlleiter Johann Hahlen, der viereinhalb Monate später die repräsentative Wahlstatistik präsentierte. Im Vergleich zur Wahl 2002 ging die Wahlbeteiligung dieser Gruppe um 1,5 Prozentpunkte zurück. Der Trend ist seit 1980 zu beobachten.
Tagesspiegel 03.02.2006

Doppelt so viel rechte Gewalt
Die Zahl rechter Gewaltangriffe und Verbalattacken hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2005 fast verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Opferberatungsstelle "Reach Out", die jährlich eine Chronologie rechtsextrem motivierter Straftaten zusammenstellt.
tageszeitung 06.02.2006

Wieder mehr rechtsextreme Gewalttaten
Berlin – Die Zahl rechtsextremer Gewalttaten ist in Ostdeutschland auch im Jahr 2005 weiter gestiegen. Das ergaben Recherchen von Beratungsstellen für Opfer rechter Angriffe, die in den fünf neuen Ländern und Berlin tätig sind. Die insgesamt acht Initiativen registrierten 614 einschlägige Gewalttaten, im Jahr 2004 waren es 551.
Tagesspiegel 13.02.2006

Gewalt an jedem dritten Tag
Heike Kleffner über alltägliche Diskriminierung, entpolitisierte Angriffe und mangelnde Zivilcourage
Neues Deutschland 14.02.2006

Kampf um die Köpfe
Schwerins Innenminister über die neue Taktik der Rechtsextremisten im Osten
Die Welt 16.02.2006

Innenminister sagen Neonazis den Kampf an
Immer mehr Jugendliche driften ins rechtsextreme Milieu ab. Die deutschen Innenminister gehen jetzt in die Gegenoffensive - mit Hilfe eines Medienpakets sollen Schulen eine Anti-Nazi-Kampagne starten.
Spiegel 17.02.2006

Bundesregierung versucht neue Strategie
Die Bundesregierung plant einem Zeitungsbericht zufolge eine neue und umfassende Strategie gegen Rechts- und Linksextremismus sowie gegen radikalen Islamismus in Deutschland. Adressat sollen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre sein.
Spiegel 21.02.2006

Weniger Geld für Kampf gegen Rechtsextremismus
Die Bundesregierung will das Programm zur Bekämpfung von Extremismus 2007 neu ausrichten. Neben dem Rechtsextremismus soll sich das Projekt künftig auch dem Islamismus widmen, teilte das Bundesfamilienministerium gestern in Berlin mit. Die SPD-Bundestagsfraktion warf dem Familienministerium vor, die Mittel gegen rechte Gewalt faktisch zu kürzen.
Berliner Zeitung 22.02.2006

Weniger Geld für Projekte gegen rechts?
Die Pläne des CDU-geführten Familienministeriums, die Förderung von Projekten gegen Rechtsextremismus zu kürzen, stößt auf Ablehnung auch in der Koalition. Der innenpolitische Sprecher der SPD, Sebastian Edathy, warnte im Gespräch mit dem Tagesspiegel davor, die Initiativen „im Regen stehen zu lassen“.
Tagesspiegel 23.02.2006

Zahl der Neonazis 2005 stark gestiegen
Die Zahl der registrierten Neonazis stieg im vergangenen Jahr von 3800 auf 4100, die Zahl der Neonazi-Organisationen gegenüber 2004 von 87 auf 105.
Focus 24.02.2006

Bericht zeichnet diffuses Bild der rechten Szene
Die Zahl der Neonazis und NPD-Mitglieder in Deutschland ist nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" 2005 deutlich gestiegen. Demnach gab es 4100 registrierte Neonazis - etwa 300 mehr als im Jahr zuvor. Das Magazin beruft sich auf den Verfassungsschutzbericht 2005, den Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im Mai offiziell vorstellen will.
T-Online 25.02.2006

Mehr Delikte, weniger Gewalt
Die Zahl politisch motivierter Gewalttaten ist in Brandenburg im vergangenen Jahr leicht gesunken. Nach Angaben von Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) wurden 116 derartige Delikte registriert, 15 weniger als ein Jahr zuvor. 97 Gewaltstraftaten wurden der rechten Szene zugeordnet, acht weniger als im Jahr 2004. Die Zahl links motivierter Angriffe sank um 5 auf 17.
Tagesspiegel 28.02.2006

Gewalt bleibt auf hohem Niveau
Trotz des hohen Drucks, mit dem die brandenburgische Polizei seit Jahren rechtsextreme Straftaten verfolgt, ist die Zahl der Hakenkreuzschmierereien und anderer Propagandadelikte 2005 um 30 Prozent angestiegen. 1294 Delikten standen 987 im Jahr 2004 gegenüber.
Märkische Allgemeine 28.02.2006

nach oben
Interessante Hinweise und Termine
Fernsehtipps

Der Feind im Haus
Bei Robin, 15, fing es schleichend an. Irgendwann hat er rechte Musik gehört, sich mit türkischen Jungs geschlagen, den Ausländern alle Schuld an der Misere gegeben. Seine Mutter begreift erst nach und nach und fängt dann an, mit dem Jungen zu diskutieren. Aber diskutieren hilft nicht mehr, wenn die Kinder mit kahl rasierten Köpfen nach Hause kommen.
28.02.2006: 21:15 - 22:00 Uhr rbb

Lauter nette Leute

In Sachsen sind die neuen Rechten lauter nette Leute - keine Glatzen, keine Springerstiefel
Doch wie nett sind die "netten Leute" von Sachsen wirklich? Bislang unveröffentlichte Dokumente beweisen Verflechtungen von NPD-Politikern mit Rechtsradikalen, die Ausländer und Linke in Sachsen bedrohen und verprügeln. Der Film beweist: Es gab gemeinsame Strategie-Treffen, rechtsradikale Schlägertrupps übernahmen Saalschutzaufgaben für die NPD, Rechtsradikale klebten NPD-Plakate im Bundestagswahlkampf.
Dokumentation von Caterina Woj und Jo Angerer
02.03.06: 19.15 Uhr und 07.03.06: 08.15 Uhr PHOENIX

Mein Opa war Nazi
In neuen Büchern und Filmen beschäftigen sich junge Autoren und Filmemacher mit der Nazivergangenheit ihrer Großeltern.
02.03.2006: 00:00 Uhr rbb

Gesicht zeigen!
Zentrale Eröffnungsfeier der Woche der Brüderlichkeit 2006 aus dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin
05.03.06: 9:30 ZDF

Platzangst
Eine authentische Geschichte, die sich am Rande einer Skinhead-Szene in Brandenburg zugetragen hat. Die Schauspielerin und Regisseurin Heike Schober war damals Leiterin des Theaterprojekts und hat es mit sehr viel Engagement und u.a. gefördert durch Civitas geschafft, die Geschichte in "Platzangst" zu erzählen. Außer ihr selbst und Detlev Buck als Lehrer in einer Nebenrolle sind alle jugendlichen Darsteller Laien aus Brandenburg an der Havel.
"Das Ergebnis ist ein kleines Wunder an Präzision und Tiefenschärfe: Ein Film, der den Alltag der Jugendlichen trifft und noch dazu unterhält: lakonischer Wortwitz statt gestelzter Dialoge", urteilt der "Tagesspiegel" anlässlich der Kinopremiere im Juni 2003.
13.03.06: 22:50 Uhr MDR
www.platzangst-film.de

Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe
Neue Bewerbungsrunde für »Civil Academy«
Junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, die pfiffige und gute Ideen für ein Engagement in der Gesellschaft haben, können sich jetzt um die Teilnahme an einem Trainingsprogramm bewerben.
Die »Civil Academy« des BBE und der Deutschen BP AG wird im Sommer eine dreiteilige Seminarreihe anbieten, die es 24 Stipendiatinnen und Stipendiaten ermöglichen soll, ihre Projekte zu konkretisieren und weiter zu entwickeln.
Engagierte junge Erwachsene können sich
bis 31. März 2006 mit Projekten aus allen Bereichen gesellschaftlichen Engagements außer parteipolitischen Projekten bewerben.
Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen finden sie hier
.

Victor-Klemperer-Wettbewerb 2006
Die Dresdner Bank, das ZDF und das vom Bundesministerium des Innern gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz laden Jugendliche ab 15 Jahren zur Teilnahme am Victor-Klemperer-Jugendwettbewerb ein. Mit Reportagen, Theaterstücken oder Songtexten können junge Menschen ihre Vorstellungen von einer demokratischen, toleranten und weltoffenen Gesellschaft dokumentieren. Zur Teilnahme aufgerufen sind Einzelpersonen, Schulklassen und Vereine.
Einsendeschluss ist der 31. März 2006.
Der Wettbewerb unter dem Motto „Kreativ für Toleranz“ wird in diesem Jahr zum sechsten Mal ausgeschrieben. In den vergangenen Jahren haben mehr als siebzigtausend Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Der Wettbewerb ist nach dem Dresdner Romanistik-Professor Victor Klemperer benannt, der als Jude dem Nazi-Terror ausgesetzt war, aber den Glauben an die Werte von Toleranz und Weltoffenheit nie verlor.
www.victor-klemperer-wettbewerb.de


ausdrucksstark gegen rechts
Die Linkspartei verfolgt auch im diesjährigen antifaschistischen Wettbewerb das Ziel, Jugendliche zu ermuntern, antifaschistische Projekte zu konzipieren und zu realisieren. Sie will damit das Andenken an den 8. Mai – den Tag der Befreiung vom Faschismus – auch an seinem 61. Jahrestag aufrechterhalten.
Wettbewerbsbeiträge können eher künstlerisch–gestaltender oder eher handwerklich–technischer Art sein. Beispiele finden sich unter www.ausdrucksstark-gegen-rechts.de
Einsendeschluss: 10. März 2006!

 

nach oben
Informationen im Internet
Berlins tritt der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung bei
Das Ziel dieses internationalen Städtenetzwerkes ist es, sich gemeinsam gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in Europa einzusetzen. Die Bekämpfung und Prävention von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus gehören seit Jahren zu den wichtigen Aufgaben der Senatspolitik. Der Senat unternimmt zahlreiche Aktivitäten, um rechtem Gedankengut und rechtsextremen Taten keine Chancen in der Stadt zu geben. Hierzu zählen das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, das Programm respectABel, die Arbeit des Quartiersmanagements, Schulprogramme, Aktivitäten der Landeskommission gegen Gewalt und der Senatsleitstelle gegen Diskriminierung sowie von Polizei und Verfassungsschutz.
(Pressemitteilung des Landes Berlin, die vollständige Mitteilung finden sie hier)

Übergriffe und Gewalttaten mit rechtsradikalem Hintergrund in Berlin
Kleine Anfrage des Abgeordneten Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen) im Abgeordnetenhaus Berlin
download (pdf-Datei)

Situation der rechtsextremistischen Szene in Berlin / Verbindungen der Berliner Hooligan-Szene zu rechtsradikalen Gruppierungen
Ausschuss für Verfassungsschutz / Ausschussprotokoll
download (pdf-Datei)

Zahlen und Fakten zu Rechtsrock in Deutschland
In Deutschland hat im letzten Jahr die Zahl neonazistischer Konzerte stark zugenommen. Mindestens 255 derartige Konzerte wurden durchgeführt, was eine Steigerung von 65% im Vergleich zum Vorjahr (155 Konzerte) bedeutet. Die Zahlen des Jahres 2005 zeigen deutlich: Die Neonazis haben sich in Parallelwelten eingerichtet, in denen es ihnen möglich ist, eine kontinuierliche Erlebniswelt anzubieten und den steten Nachschub an musikalischer Propaganda zu organisieren.
Eine ausführlichere Fassung des Jahresrückblicks als pdf-Dokument (156 KB), erstellt vom apabiz, der Zeitung Der Rechte Rand und von Argumente und Kultur gegen Rechts e.V., findet sich hier

Keine Chance den Rechtsextremisten
Broschüre der Friedrich-Ebert-Stiftung in enger Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Sachsen gegen
Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit (NWS) e.V.

Mit den Beiträgen dieser Broschüre sollen kommunalen Verantwortungsträgern hilfreiche
Hinweise gegeben werden, wie es mit demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln möglich ist,
die Aktionsfelder rechtsextremistischer Umtriebe einzugrenzen, Gefahren für die Öffentlichkeit
auszuschließen, das Leben sowie die Würde des Einzelnen zu schützen und den rechtsextremistischen Stoßtrupps ihre Rückzugsräume zu entziehen.
erschienen im Februar 2006
download (pdf-Datei, 73 Seiten)
nach oben
Veranstaltungshinweise/Weiterbildungsangebote
9.-12.05. 2006
Demokratiepotentiale im Gemeinwesen
Bundesweite Fachtagung und Fortbildung im Umweltforum in Berlin

Was ist gemeint, mit einem aktiven Gemeinwesen? Welche Rahmenbedingungen braucht ehrenamtliches Engagement? Welche Auswirkungen hat demografischer Wandel auf demokratische Entwicklungsprozesse im Gemeinwesen? Und - was kann politische Bildung zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen beitragen?
Der Bearbeitung dieser und weiterer Fragen wendet sich vom 9. bis 12. Mai 2006 die Fachtagung "Demokratiepotentiale im Gemeinwesen" im Umweltforum in Berlin zu. Organisiert wird die Tagung von der Servicestelle CIVITAS in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE).
Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter/innen aus den drei großen Bundes-Programmen gegen Rechtsextremismus CIVITAS, Entimon und Xenos, sowie Interessierte und Engagierte aus Initiativen und Verbänden, Jugendarbeit, Kommunalpolitik, Wirtschaft und Kirche.
Übergreifendes Ziel ist es, unterschiedliche gesellschaftliche Akteure zusammen zu führen und theoretisches Wissen sinnvoll mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen. Diskutiert wird der Einfluss und die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen bürgerschaftlichen Engagements beim Aufbau demokratischer zivilgesellschaftlicher Strukturen in lokalen Zusammenhängen. Es gilt, sich den aktuellen Herausforderungen wie sozialen und wirtschaftlichen Problemlagen, demografischem Wandel und einem sich zunehmend bürgernah profilierenden Rechtsextremismus zu stellen.
Dazu soll in Fach- und Praxisforen an den ersten beiden Tagen ein lebendiger Austausch stattfinden. Am dritten und vierten Tag haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, sich im Rahmen eines umfassenden Weiterbildungsangebots zu zentralen Themen der Gemeinwesenaktivierung fortzubilden.
Das ausführliche Tagungsprogramm sowie ein verbindliches Anmeldeformular sind ab Anfang März auf www.jugendstiftung-civitas.org zu finden. Voranmeldungen sind jedoch ab sofort an die  E-Mail-Adresse civitas-tagung@jugendstiftung.org möglich. Allen Voranmeldungen wird dann im März  der Link zur verbindlichen Anmeldung zugesandt.
Kontakt: Servicestelle Civitas, Grünberger Str. 54, 10245 Berlin
Tel.: 030/200789-30
Ansprechpartnerin: Ines Große

8.-10.03.2006
»Gegen die Wand« - Ein Workshop zum pädagogischen Scheitern zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Vor dem Hintergrund der auslaufenden Xenos- bzw. Civitas-Programme des Bundes soll vor Ort eine Bilanz der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus der letzten Jahre gezogen werden. PraktikerInnen will die Tagung einen Raum jenseits der Förderstrukturen bieten, um das eigenes Verhalten im Engagement gegen Rechtsextremismus kritisch zu reflektieren, mögliche Schwachstellen zu identifizieren, allgemein: Ein fehlerfreundliches Klima zu schaffen, in dem aus Fehlern gelernt werden kann.
Tagung mit Workshopcharakter, Schwerpunkt auf kollegialem Austausch
Zeit: 08.03.06, 12:00 bis 10.03.06, 13:00
Referenten: Prof. Dr. Roland Roth (Hochschule Magdeburg-Stendal); Prof. Dr. Thomas Leithäuser (Akademie für Arbeit und Politik, Bremen); Dr. Wolfgang Meseth (J.W.-von-Goethe-Universität, Frankfurt/M.) ; Dr. Oliver Decker, (Uni Leipzig); Matthias Brandl (Berlin); Insa-Alea Böhme [angefr.](Berlin)
Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, RAA Neuruppin, RAA Angermünde
Anmeldung: Matthias Heyl, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Pädagogische Dienste, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg / Havel, Tel. 033093-603-85, Fax: 033093-603-86
Auskunft:: RAA Neuruppin, Michael Schwandt,
Tel. 03391/70 08 74, Fax: 03391/70 09 37,
m.schwandt@raa-brandenburg.de oder
RAA Angermünde, Harald Podzuweit,
Tel./Fax: 03331/25 20 80,
h.podzuweit@raa-brandenburg.de


18.-26.03.2006
Internationale Woche gegen Rassismus
Europaweit findet die Internationale Woche gegen Rassismus im Jahr 2006 vom 18. bis 26. März statt. Der Interkulturelle Rat ruft in Deutschland dazu auf, während dieser Aktionswoche ein Zeichen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt zu setzen.
weitere Informationen und das Programm unter: www.interkultureller-rat.de


22.03.2006
Hören, Reden, Handeln! Was ich schon immer gegen Rechtsextremismus tun wollte, aber bisher nicht anzufangen wagte
Ob Lagerfeuerromantik oder Hardrock, ob schicke Klamotten oder interne Geheimzeichen. Mit vielfachen Angeboten versuchen rechtsextreme Gruppen, sich Jugendlichen gegenüber cool und zeitgemäß zu präsentieren und sie für ihre Ideen zu gewinnen. Aber wer Texte verbreitet wie "Ich kenne deinen Namen, ich kenne dein Gesicht, du bist die Faust nicht wert, die deine Nase bricht" (Aus einem Song der Band "Noie Werte" auf der NPD-CD aus dem Bundestagswahlkampf 2005), ist nicht cool, sondern zeigt eindeutig, was er denkt: Rechtsextremisten drohen ihren Gegnern mit Gewalt, leugnen die Gleichheit aller Menschen, wollen Ausländer/innen vertreiben und die Demokratie abschaffen. Weil sie die Grundsätze von Demokratie und Menschenrechten ablehnen ist Rechtsextremismus keine politische Meinung unter anderen, sondern eine Gefahr für unsere Gesellschaft!
Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus findet nicht nur, aber häufig unter Ju-gendlichen statt: in der Schule, im Jugendclub, im Sportverein. Jugendliche sind zur Zeit die Haupt-Zielgruppe der Rechtsextremen, aber auch oft die entschiedensten Gegner der Rechten. Leider sind viele Jugendliche bereits für die falsche Sache gewonnen worden, wie die zahlreichen Wählerstimmen für die NPD unter jungen Wählern zeigen.
Woran liegt es, dass Rechtsextremismus für viele Jugendliche offensichtlich attraktiv ist? Welche Ideen haben wir, um zu verhindern, dass noch mehr Jugendliche nach rechts abdriften? Wer macht interessante Projekte für Demokratie und Menschenrechte und was kann ich davon lernen? Was muss die Politik tun, was Institutionen wie Polizei, Schule, Jugendarbeit oder Kirche? Wie können wir Toleranz und Zivilcourage entwickeln und sichtbar vertreten - persönlich, aber auch als Schule, Verein, Firma? Mit wem können wir dabei zusammenarbeiten und was wäre der erste Schritt in meinem Umfeld gegen Rechtsextremismus aktiv zu werden? Zu diesen und anderen Fragen brauchen wir Antworten.
09:00 bis 19:00 Uhr
Ansprechpartner: K.Hölscher / G.Glasneck
Forum Politik und Gesellschaft, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
Fax 030-26935-858
Anmeldeformular für die Veranstaltung
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

29.03.2006
Reden mit Nazis?
In politischen Foren und Initiativen muss heute damit gerechnet werden, dass auch Rechtsextreme dort ihre Positionen vertreten. Nicht immer sind diese auf den ersten Blick erkennbar. Auch die Vertreter rechtsextremer Positionen entsprechen nicht unbedingt dem Klischee gewaltbereiter Neonazis. Wie können wir mit diesen Entwicklungen umgehen? Welche Strategien aus rechtsextremen Zusammenhängen sollten wir kennen? Erfahrungen der TeilnehmerInnen können eingebracht und bearbeitet werden.
Kontakt: Dr. Ruth Frey, Tel:030 44310141, Fax:030 44310 222 frey@rosalux.de
Anmeldung bis zum 16.3.2006
Rosa-Luxemburg-Stiftung

nach oben

Sie wollen in Zukunft diesen Newsletter nicht mehr erhalten? Einfach eine leere Mail mit dem Betreff "unsubscribe" an uns senden. Sie können dazu auch hier klicken:
newsletter-request@respectabel.de?subject=unsubscribe