Unsere Themen
5. Berliner JugendFORUM
Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Walter Momper wird am 3. Dezember das 5. Berliner JugendFORUM stattfinden.
Neben Diskussionen zwischen Abgeordneten und Jugendlichen zu aktuellen Themen und einem interessanten Kulturprogramm wird die Präsentation von respectABel und CIVITAS geförderten Projekten im Vordergrund stehen.
Bereits jetzt haben einige Berliner Abgeordnete ihre Teilnahme angekündigt.

Kontakt: Berliner JugendFORUM, c/o wannseeFORUM, Hohenzollernstraße 14, 14109 Berlin, Tel. 030 - 806 80 0, Fax 030 - 806 80 88, wsf@wannseeforum.de. Projektkoordination: Jens Thomas (Tel. 030 - 806 80 19)
Das Projekt wird unterstützt vom Bundesprogramm CIVITAS und dem Landesprogramm respectABel
ausgewählte Presseartikel
Spiegel fordert "deutliches Signal" gegen Rechts
Der Zentralrat der Juden hat sich besorgt gezeigt angesichts der zunehmenden Gewalt von Rechts. Die neue Regierung müsse ein "deutliches Signal" dagegen setzen, verlangte Präsident Spiegel.
N 24 02.10.2005


Geheime Dateien der Nazis im Netz für jeden zu lesen
Linke haben eine Website der Rechten geknackt Jetzt wertet die Polizei die Informationen aus
Tagesspiegel 04.10.2005

Sachsen bleibt Stammland der NPD
Die NPD hat ihr Wahlziel klar verfehlt: Von jedem der vier angepeilten Direktmandate in Sachsen und Brandenburg blieben die Rechtsextremisten weit entfernt. Verfassungsschützer und Politologen sind trotzdem beunruhigt.
Tagesschau 05.10.2005

Viel Geld für NPD nach Bundestagswahl
Die rechtsextreme NPD streicht nach der Bundestagswahl "erhebliche Mittel" aus der Wahlkampfkostenerstattung ein.
Berliner Morgenpost 07.10.2005

Sächsische Toleranz
Sachsen will Werbung für das eigene Land mit Mitteln des Programms gegen Rechtsextremismus bezahlen
tageszeitung 08.10.2005

»Die Streichung der Mittel wäre fatal«
Wie allgegenwärtig rechte Gewalt ist, zeigt die Ausstellung »Berliner Tatort«. Fünf Jahre nach dem »Aufstand der Anständigen« sind viele Projekte gegen rechts gefährdet.
Junge Welt 10.10.2005


Große Koalition - auch gegen Rechts?
Beim Thema Rechtsextremismus steht erster Koalitionsstreit ins Haus. Die SPD verliert praktisch alle ihre dafür relevanten Ressorts.
Mut gegen rechte Gewalt 11.10.2005

Eine unverständliche Provokation
Obwohl die Einordnung schwierig ist, halten Rechtsextremismusforscher und Kenner von Muslimorganisationen Neonazis für die wahrscheinlichen Davidstern-Schmierer. Manche sehen eine "neue Form des Antisemitismus"
tageszeitung 20.10.2005

Wie weiter mit Entimon und Civitas?
Renate Schmidts Staatssekretär über die unsichere politische Zukunft der wichtigsten Förderprogramme gegen Rechtsextremismus.
Mut gegen rechte Gewalt 24.10.2005

Gebrauchsanweisung für Nazis
Toralf Staud schreibt ein Buch über Rechtsradikale und sagt: Stoßt sie nicht aus. Aber die Menschen verstehen ihn nicht. Szenen einer Lesereise
Tagesspiegel 24.10.2005


Der Stern als Stigma
Warum vermutlich Rechtsextreme an vielen Stellen in Berlin das jüdische Symbol aufsprühen
Berliner Zeitung 25.10.2005

SPD hofft auf CDU-Einsichten, GRÜNE werben für Stiftungs-Modell...
...und bitten Initiativen gegen Rechtsextremismus, sich in Koalitionsverhandlungen einzumischen.
Mut gegen rechte Gewalt 25.10.2005

Lernort Zivilgesellschaft?
Eine Tagung in der Gedenkstätte Sachsenhausen fragte nach Ort und Ziel von historischer Bildung – allerdings viel zu zaghaft
Junge Welt 26.10.2005

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Interessante Hinweise und Termine
Weiterbildungsangebote
10./11.11.2005
Abschied von Hass und Gewalt - Bildungs- und Präventionsarbeit mit gewaltbereiten und rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen

Im Laufe der letzten Jahre hat es vielfältige pädagogische Anstrengungen gegeben, fremdenfeindlichen und rechtsextremistischen Tendenzen unter jungen Menschen vorzubeugen und zu begegnen. Dazu zählen bildungspolitische Maßnahmen, zivilgesellschaftliche Ansätze und Beratungsarbeit. Eher rar sind Ansätze, die unmittelbar mit jugendlichen „Tätern““ arbeiten und in „„Zwangskontexten““ angesiedelt sind. 2002 wurde im Jugendvollzug des Landes Brandenburg mit einem Projekt begonnen, das sich mit rechtsextremistisch orientierten Gewaltstraftätern befasst. Ausgeweitet wurde die Arbeit inzwischen auf den Jugendvollzug in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Ein weiteres Projekt schließt sich inzwischen an und bietet Angebote nach der Haft-Entlassung.
Ausgehend von diesen Projekten will sich die Tagung besonders Methoden und Ansätzen widmen, die sich im Vollzug wie überhaupt im Kontext von Strafverfahren mit Jugendlichen auseinandersetzen, die Gewaltstraftaten begangen haben und zu fremdenfeindlichen und rechtsextremistischen Orientierungen neigen. Ihnen gegenüber gestellt werden Ergebnisse der Forschung und Bildungsarbeit.
Tagungsort: Landesregierung Brandenburg, Staatskanzlei, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Das ausführliche Programm und ein Anmeldeformular finden sie auf den Seiten des
Archivs der Jugendkulturen e. V.

17.11.2005
Aus der Mitte der Gesellschaft - Rechtsradikale Einstellungen in Berlin und Brandenburg
Die Wahlergebnisse rechtsradikaler Parteien schwanken stark. Sehr viel konstanter sind rechtsextreme Einstellungen und Meinungen in der Wahlbevölkerung vertreten. Meinungsforscher haben mit unterschiedlichen Fragestellungen zwischen fünf und 20 Prozent gemessen. Für eine neuere repräsentative Untersuchung, die auch Vergleiche mit anderen Bundesländern ermöglichen soll, wurden von Forsa 2000 Menschen in unserer Region befragt. Danach haben 6 Prozent der Berliner und 12 Prozent der Brandenburger WählerInnen ein rechtsextremes Weltbild.
Was ist darunter zu verstehen, und wie messen Meinungsforscher politische Einstellungen? Wann werden rechtsradikale Meinungen wahlwirksam? Was kann das für die Berliner Wahlen im Herbst 2006 bedeuten? Einer der Leiter dieser Untersuchung analysiert uns die Ergebnisse und diskutiert Schlussfolgerungen aus dem Befund.
Referent: Prof. Dr. Oskar Niedermayer, Wahl- und Parteienforscher an der FU Berlin
18.00 - 20.00 Uhr in Berlin-Wedding
Nähere Informationen: Enrico Troebst , Tel 030 / 46 92 - 120 anmelden
August-Bebel-Institut

26./27.11.2005
SV-Arbeit gegen Rassismus! - Seminar für SchülerInnen
Rassismus macht vor der Schule nicht halt: rassistische Sprüche, Ausgrenzung, Anmache! Alltag, den ihr nicht haben wollt? Dieses Seminar bietet Hilfestellung und Hintergrundwissen für alle, die als SV-lerIn aktiv gegen Rassismus und rechte Gewalt sind oder es noch werden wollen. Wieso haben auch SchülerInnen Vorurteile gegenüber Menschen anderer Herkunft und Kultur? Welche Ursachen haben Rassismus und Faschismus? Welche Möglichkeiten haben SV-lerInnen und wie können sie aktiv gegen Rechts werden? Initiativen gegen Rechts werden vorgestellt und gemeinsam eigene Projektideen geplant.
Leitung: Susanne Lucas und Greta Wagner (Politologinnen)
20 € inkl. Unterkunft und Verpflegung
Nähere Informationen: Annette Wallentin , Tel 030 / 46 92 - 129 anmelden
August-Bebel-Institut

Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe
Förderwettbewerbs „Junge Wege in Europa – Gemeinsame Projekte von Schüler- und Jugendgruppen aus Deutschland und Mittel- und Osteuropa“
bis zum 15. Dezember 2005 können sich Schüler- und Jugendgruppen aus Deutschland und Mittel- und Osteuropa beim Programm „Junge Wege in Europa“ um die Förderung ihrer gemeinsamen Projekte bewerben. Die Robert Bosch Stiftung stellt für das vom MitOst e.V. durchgeführte Programm im Projektjahr 2006/2007 insgesamt 500.000,- Euro zur Förderung der Partnerschaftsprojekte zur Verfügung.
  • Die Bewerbung erfolgt mit einem gemeinsam erstellten Projektplan, in dem Idee, Ziele, Ablauf und die Kosten des Projekts aufgeführt sind. Als Projektteilnehmer sind 13- bis 21jährige angesprochen.
  • Projekte, die von der Auswahlkommission als generell förderungswürdig eingestuft werden, erhalten eine Einladung zu einer Projektberatung im April 2006. Hier können die Projektleiter aus beiden Ländern (bei trinationalen Projekten aus allen drei Ländern) ihr Projekt gemeinsam weiterentwickeln, sich im Bereich Projektmanagement fortbilden sowie weitere Projektideen und -leiter kennen lernen.
  • Der gemeinsam weiterentwickelte Projektplan ist Grundlage für die endgültige Förderentscheidung.
  • Die geförderten Projekte werden zwischen dem 1. Mai 2006 und dem 30. April 2007 durchgeführt. Die nächste Ausschreibung erfolgt im Frühjahr 2006 mit Einsendeschluss 15. Mai 2006.
  • Besonders erfolgreich verlaufene Projekte werden prämiert und stellen sich bei einer feierlichen Veranstaltung vor.
Mehr Informationen zu dem Ablauf des Förderwettbewerbs, den Wettbewerbsbedingungen und Terminen sowie die Bewerbungsunterlagen finden sich auf der Homepage www.jungewege.de. Hier finden Sie auch Hinweise zur Konzeption und Planung von Projekten sowie die Darstellung bereits geförderter Projekte.

denk!mal 2006 erinnern und gestalten - initiativen berliner jugendlicher
Das Abgeordnetenhaus von Berlin möchte mit dem Jugendprojekt „denk!mal“ Schülerinnen, Schüler und andere Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren unterstützen, die das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus wach halten und sich für Toleranz und Verständigung in unserer Gesellschaft engagieren.
Vor 60 Jahren endete die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland. Leider sind auch heute noch Menschen bestimmter Religion oder ethnischer Herkunft sowie Homosexuelle und Behinderte Ziel von Gewalt und Feindseligkeiten. Das Abgeordnetenhaus von Berlin initiiert deshalb zum vierten Mal, anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2006, das Jugendprojekt „ denk!mal“.

Um das Erinnern lebendig zu gestalten, verbindet das Projekt „denk!mal“ Denken mit Machen. Unter dem Schlagwort mach!mal können Berliner Jugendliche ihre Ideen zum Thema in greif-, sicht- und hörbarer Form umsetzen und ihre Gedanken und Aktionen in den verschiedensten Formen präsentieren. Jugendprojekte, die sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen, sowie gesellschaftspolitisch engagierte Initiativen gegen Rassismus und Rechtsextremismus sollen gewürdigt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, ihre Arbeiten im Januar 2006 im Rahmen der Abschlussveranstaltung und einer damit verbundenen Ausstellung im Abgeordnetenhaus von Berlin zu präsentieren. Darüber hinaus wird jedes Projekt mit einem themenbezogenen Preis gewürdigt. Teilnehmen können Jugendliche, Schulklassen und Jugendgruppen bis zum Alter von 21 Jahren. Anmeldungen zum Jugendprojekt „denk!mal“ werden bis zum 16. Dezember 2005 unter folgender Adresse entgegengenommen:

Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin
Walter Momper, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin
Tel.: (030) 23 25 10 61,- 1167, - 2010, - 2011
Fax.: (030) 23 25 10 68
E-Mail: Walter.Momper@parlament-berlin.de
www.denkmal-berlin.de

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Informationen im Internet
Hilfe für Opfer rechter Gewalt - der Opferfonds CURA jetzt im Netz
Um Opfern rassistischer Gewalt schnell helfen zu können, rief Ursula Kinkel, die Ehefrau des früheren Bundesaußenministers Dr. Klaus Kinkel, 1993 die „Aktion CURA“ ins Leben. „Nach den fremdenfeindlichen Übergriffen in Mölln und Hoyerswerda wollte ich etwas für die Opfer tun“, so Ursula Kinkel. In dem Fonds werden Spendengelder gesammelt, die zur Unterstützung für alle Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt genutzt werden. Am 12.10.2005 ging der Opferfonds mit einer eigenen Webseite online: www.opferfonds-cura.de.
Die Webseite informiert über Hilfe, Unterstützung und Beratungsangebote. Opfer rechtsextremer Gewalt brauchen Hilfe – neben medizinischer und psychologischer Betreuung auch ganz konkret finanzielle Unterstützung: www.opferfonds-cura.de dient daher auch als Online-Spendenportal.

Memorandum "Gesellschaftspolitik in der Einwanderungsgesellschaft"
Das integrationspolitische Memorandum "Gesellschaftspolitik in der Einwanderungsgesellschaft" der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Marieluise Beck, steht jetzt
unter www.integrationsbeauftragte.de/gra/publikationen/publikationen.php zum download bereit.

Interkultureller Kalender 2006 erschienen
Nicht auf jedem Kalender sind die wichtigsten Fest- und Feiertage der Kulturen und Religionen eingezeichnet, obwohl es gerade in einer Großstadt wie Berlin für viele wichtig und wissenswert ist, auf welche Tage die Hauptfeste von Geschäftspartnern, Kunden, Nachbarn, Kollegen oder Mitschülern fallen.Aus diesem Grund gibt der Integrationsbeauftragte regelmäßig den "Interkulturellen Kalender" heraus. Gegen eine Schutzgebühr von 0,50 EUR pro Exemplar ist der Interkulturelle Kalender 2006 beim Beauftragten des Senats für Integration und Migration oder hier als download erhältlich.


Broschüre "Gewalt der Sprache - Sprache der Gewalt"
Am  fünften  Berliner  Präventionstag  am 3. November 2004 sprach Frau Prof. Dr. Sybille Krämer  (Freie  Universität Berlin) vor 500 Besucherinnen und Besucher über "Gewalt der Sprache - Sprache der Gewalt".  Prof. Dr.Krämer resümierte: "Sprache  ist nicht nur ein Reservoir von Gewalt: Sie stellt zugleich die Mittel bereit, diese Gewalt auch zu bannen." Der Text bietet die Möglichkeit, sich mit dem eigenen Sprachgebrauch   auseinander zu setzen und sich mit dem Phänomen sprachlicher Gewalt  aus philosophischer, historischer und gesellschaftspolitischer Sicht zu befassen. Er macht deutlich, dass mittels der Sprache nicht nur Gewalt angedroht, sondern auch ausgeübt werden kann.
Die Broschüre ist im Internet veröffentlicht unter www.berlin-gegen-gewalt.de.


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Veranstaltungshinweise

02.11.2005
Rassismus in der DDR?!
Herr Dr. M. Shiferaw wird über seine Erlebnisse als Ausländer in der DDR und der Nachwendezeit berichten.
Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit Ostkreuz - Netzwerke gegen Rechts (Stiftung SPI) und der Netzwerkstelle Licht-Blicke (pad e.V.) durchgeführt.
19.00 Uhr in den Räumen von Licht-Blicke, Ahrenhooper Str. 7, 13051 Berlin, Tel. 030-99270555

04. - 19.11.2005
Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs 2005
miteinander reden – voneinander erfahren – gemeinsam handeln
Berlin ist Lebensmittelpunkt von Menschen aus allen Teilen der Welt. Mit den nun bereits zum dritten Mal stattfindenden Berliner Tagen des Interkulturellen Dialogs setzen wir uns für einen Verständigungsprozess zwischen allen Bevölkerungsgruppen ein. Unser Ziel ist es, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen und solchen Bedingungen den Weg zu ebnen, die die gleichberechtigte Partizipation aller Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt am politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben ermöglichen. Die Dialogtage verstehen sich als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt im Sinne der Lokalen Agenda 21.
Bürgerinnen und Bürger werden mit unterschiedlichsten gesellschaftlichen, sozialen und persönlichen Erfahrungshintergründen an mehr als 35 Dialog-Tischen zusammenkommen. Die Gesprächsrunden sind offen für alle Interessierten und bieten Gelegenheit, sowohl das eigene Selbstverständnis kritisch zu hinterfragen als auch gemeinsames Handeln zu vereinbaren.
Zum Abschluss am
25. November 2005 werden die Ergebnisse der vielen Gesprächsrunden in einem „Welt-Café“ in der Neuköllner Werkstatt der Kulturen gebündelt und Forderungen an die gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsträger formuliert. Beginn um 15.30 Uhr. Die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs 2005 stehen unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters der Stadt Berlin, Klaus Wowereit. Außerdem ist es uns gelungen politische Beteiligung zu gewinnen: Dr. Heidi Knake-Werner (Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz), Dr. Andreas Kapphan (Referent der Bundesbeauftragten für Integration/Migration) und Walter Momper (Präsident des Abgeordnetenhauses). Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie bei ARiC Berlin e.V.: Antirassistisch-Interkulturelles Informationszentrum, Frau Simone Wiegratz Tel.: 030-308 799-24 oder auf der Webseite

05.11.2005
Konferenz: Kommunale Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus
Elisabeth Schroedter, MdEP, lädt ein zu einer Konferenz der Fraktion Grüne/EFA im Europäischen Parlament. Eingeladen sind alle, die sich für Toleranz und die Achtung der Menschenwürde einsetzen oder engagieren wollen.
Am Anfang der Konferenz steht eine Analyse der gegenwärtigen Formen des Rechtsextremismus bei uns und in anderen Regionen Europas. Anhand von Beispielen sollen, zusammen mit Experten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen aus verschiedenen Bundesländern und europäischen Regionen, Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus entwickelt werden. Gemeinsam sollen individuelle Strategien erarbeitet werden, die der spezifischen Situation in Ihrer Kommune gerecht werden. Konkrete Ansätze sollen Mut machen, sich zu engagieren. Positive Beispiele sollen helfen,Ängste, Bedenken und Gefühle der Überforderung und des Allein-Gelassen-Werdens zu überwinden.
Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums in Oranienburg
Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 8
16515 Oranienburg
Das gesamte Programm und die Anmeldeunterlagen finden sie hier als download

05./06.11.2005
Orientalisches Wochenende im „Gemischtes“ Stadtteil- und Kulturzentrum
Ziel dieser Veranstaltung ist es, Land und Leute aus diesem Kulturkreis zu erleben, sowie die wirtschaftliche und touristische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der orientalischen Welt zu erweitern.
Es wird ein orientalischer Basar stattfinden, verbunden mit einer Ausstellung über die einzelnen orientalischen Ländern (Bilder, Fahnen, Broschüren).
Für das leibliche Wohl sorgt ein kostenloses Bufett mit arabischen und türkischen Speisen.
Stadtteil und Kulturzentrum in der Sandstr. 41, 13593 Berlin, Eröffnung um 16.00 Uhr

06.- 09.11.2005
Europäische Jugendkonferenz "Europäische Jugend für Vielfalt und Toleranz"
Die Europäische Jugendkonferenz "European Youth in Action for Diversity and Tolerance" wird gemeinsam von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur, und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet. Sie ist eine Folgeveranstaltung der Europäischen Konferenz "Jugend für Toleranz und Demokratie" im Jahr 2001 und hat folgende Zielsetzung:

  • die Prozesse seit 2001 auf politischer Ebene wie auf der Ebene der Projektpraxis zu evaluieren,
  • einen Austausch über gute Praktiken zu ermöglichen,
  • eine aktive Netzwerkbildung in Europa zu unterstützen,
  • eine an europäische Entscheidungsträger gerichtete politische Abschlusserklärung zu entwickeln und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

180 Teilnehmende aus 35 europäischen Ländern werden zur Konferenz erwartet.
Die offizielle Eröffnung der Konferenz ist für den 7. November 2005 im Centrum Judaicum durch Bundesministerin Renate Schmidt und EU-Kommissar Ján Figel geplant.
Hotel Dolce Berlin Müggelsee, Müggelheimer Damm 145, Berlin-Köpenick
Download:lProgramm (93kb) Teilnahmebedingungen 1 (108kb) Teilnahmebedingungen 2 (119kb) Anmeldeformular (91kb)

14.-16.11.2005
Fachkonferenz Süd-Ost 2005 „Integration, Gemeinsinn, Toleranz erleben – Demokratie erfahren“
Projekte aus den Bundesländern: Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt aus den Programmen CIVITAS, ENTIMON und XENOS
Die Fachkonferenz soll dazu beitragen, die vorhandenen regionalen Projekte stärker zu vernetzen und weitere, darüber hinausgehende Kooperationen zu ermöglichen. Die Konferenz bietet weiter die Chance:

  • die eigenen Projekte landesweit zu präsentieren,
  • mit Vertreter/innen dieser Arbeitsbereiche aus der Bundes- und Landespolitik ins Gespräch zu kommen,
  • durch Impulsvorträge neue Informationen zu erhalten und neue Konzepte kennen zu lernen,
  • in Workshops Erfahrungen auszutauschen und Anregungen für die eigene Arbeit zu bekommen,
  • Verabredungen zur gegenseitigen Unterstützung und zur Kooperation zu treffen,
  • sich zu zentralen Themen fortzubilden.
Veranstalter: Bayerischer Jugendring
Tagungsort: Süd West Park Hotel, Südwestpark 5, 90449 Nürnberg
Weitere Informationen und die Einladung finden sie hier

18.11.2005
Rechtsextremismus - Rechtspopulismus - Neue Rechte. Gefahr für die Demokratie?
Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus, neue Rechte oder neue radikale Rechte beschreiben verschiedene Ausprägungen rechter Weltanschauungen. Neben der wissenschaftlichen Bestimmung der einzelnen Phänomene, zeigen die Wahlerfolge rechtsradikaler Parteien in Deutschland und anderen Ländern Europas, dass es sich hier nicht nur um ein Ereignisse am gesellschaftlichen Rand handelt. Die These, rechtsradikale Positionen hätten die Mitte der Gesellschaft erreicht bzw. sie wären Teil des politisches Diskurses der Mitte, werden immer wieder bestätigt.
Die Tagung will sich unter verschiedenen Gesichtpunkten dem Themenbereichen nähern und nach den Konsequenzen für Demokratie und Zivilgesellschaft fragen.
Neben den Beiträgen der Referenten bietet die Tagung ausreichend Raum für Diskussionen, die der Vertiefung und Weiterentwicklung dienen sollen.
Die Tagung richtet sich an alle Interessierten und hierbei insbesondere an regionale und lokale Akteure aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.
Als Referenten und Diskussionspartner stehen u.a. Dr. Rainer Benthin, Prof. Dr. Frank Decker und Tobias Kaufmann zur Verfügung.
Eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam mit der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt an der Europa-Universität Viadrina .
Ort: Europa-Universität Viadrina Audi-Max, Raum 03 Logenstr. 2 15230 Frankfurt (Oder)
Zeit: 10 - 17 Uhr

24.- 26.11.2005
Fachkonferenz "Aktiv gegen Rechtsextremismus - Für eine vielfältige, demokratische Gesellschaft" und
Fortbildungstag

Ziel der Tagung ist die Unterstützung der Vernetzung und des programmübergreifenden Fach- und Erfahrungsaustausches zwischen den geförderten Projekten aus den Programmen CIVITAS, ENTIMON und XENOS. Dabei gestaltet das Anne Frank Zentrum die Regionalkonferenz Nord-Ost für Projekte aus den Bundesländern: Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Berlin, Brandenburg.
Der Teilnahmebeitrag wird pro Person 40,- Euro betragen. Darin sind bereits eine Übernachtung und das Catering an den beiden Konferenztagen enthalten. Nach Rücksprache mit den jeweiligen Servicestellen können die Reisekosten und der Teilnahmebeitrag für eine Person im Rahmen der Zuwendungsbescheide abgerechnet werden.
Anmeldungen und Fragen können ab dem 18. August 2005 im Internet unter
www.annefrank.de/fachkonferenz2005
oder per Email unter kahl@annefrank.de erfolgen.
Fortbildungstag: Workshops zu den Themen "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit"und "Fundraising"
Die Workshops des Anne Frank Zentrums werden jeweils von einem erfahrenen Trainer/in begleitet und fachlich qualifizierte Referenten/-in werden den Teilnehmer/-innen einen Praxiseinblick in ihre jeweiligen Berufserfahrungen bieten.
Die Workshops werden beteiligungsorientiert konzipiert, so dass sich - unterstützt durch kleine Gruppengrößen - alle Teilnehmer/-innen intensiv beteiligen können.
Die Workshops sollen nur mit je 15 Teilnehmer/-innen stattfinden. Die Kosten in Höhe von 80,- Euro sind nicht erstattungsfähig.
www.annefrank.de/index.php?fortbildungstag

24./25.11.2005
Fachtagung Extremistische Kriminalität: Kriminologie und Prävention
Seit einigen Jahren richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit verstärkt auf Formen der Kriminalität, die durch Ideologien oder Vorurteile bestimmt sind. Dies gilt z.B. für „Hasskriminalität“ gegen (vermeintliche) Angehörige von Minderheiten, für „politisch motivierte Kriminalität“ gegen Repräsentanten oder Symbole eines Staates, der von den Tätern gewaltsam bekämpft wird, aber auch für Straftaten militanter Islamisten.
Die Tagung in Wiesbaden wird aus verschiedenen Perspektiven einen praxisbezogenen Überblick über aktuell bedeutsame Formen extremistischer Kriminalität bieten. Im Anschluss daran werden Präventionsansätze und -modelle dargestellt.
Anmeldungen zu dieser Tagung richten Sie bitte bis 15. November 2005 an die Kriminologische Zentralstelle e.V. Viktoriastraße 35 65189 Wiesbaden
Anmeldeformulare und nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.kriminalpraevention.de

25./26.11.2005
"Rassismus - eine Jugendsünde?"
Aktuelle antirassistische und interkulturelle Perspektiven der Jugendarbeit
Tagung anlässlich des 15-jährigen Bestehens von IDA e. V.
Fremdenfeindlichkeit und Rassismus finden wir bei jungen wie alten Menschen, bei der Universitätsprofessorin wie dem Jugendlichen, der einen Ausbildungsplatz sucht. Auch der Rechtsextremismus stellt ein akutes Problem dar. Die rechtsextremen Parteien wandeln sich von Sammelbecken alter Nazis zu Planschbecken rechtsorientierter junger Erwachsener, die mit gefährlichen Parolen ihre Probleme in einer Migrationsgesellschaft lösen wollen. So bleibt für Politik, Pädagogik und die Zivilgesellschaft die Aufgabe, in der Bundesrepublik Deutschland ein demokratisches Klima zu erzeugen, das solchen Erscheinungen dauerhaft ihre Basis entzieht.
Einheimische und eingewanderte Jugendliche entfalten demokratische Alternativen für eine zukunftsfähige Gesellschaft, um sich nachhaltig gegen rechtsextreme Tendenzen zu engagieren. Diese Jugendlichen müssen in ihrer Gemeinsamkeit und ihren Aktivitäten gestärkt werden. Partizipation ist dabei ein wichtiges Schlagwort, aber auch die gerechte Verteilung der Chancen unter den Jugendlichen verschiedenster Herkunft selbst ist ein zentrales Thema.
Bei dieser Tagung will IDA e. V. anlässlich seines 15-jährigen Bestehens mit ehren- und hauptamtlich Aktiven in Jugend(verbands)arbeit und Selbstorganisationen junger MigrantInnen, WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen neue Wege in der antirassistischen und interkulturellen Jugendarbeit diskutieren. Dazu wird es Vorträge namhafter ReferentInnen geben, auch VertreterInnen aus der Politik werden Stellung beziehen. Am Abend begeben wir uns auf eine literarische Zeitreise mit musikalischer Begleitung durch die Geschichte der Migration in der Bundesrepublik Deutschland. In vier Arbeitsgruppen zur antirassistischen Bildung, zum Rechtsextremismus als Herausforderung für die Jugendarbeit, zur Geschlechtergerechtigkeit in der interkulturellen Jugendarbeit und zur Jugendbildungsarbeit gegen Antisemitismus werden aktuelle Fragen der pädagogischen Arbeit vertieft.
Tagungsort: CJD Bonn, Graurheindorfer Straße 149, 53117 Bonn
Download des Tagungsprogramms und der Anmeldeunterlagen

28.-30.11.2005
Migrantenunternehmen und lokale wirtschaftliche Entwicklung
Zielgruppen: Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, aus den städtischen Wohnungsgesellschaften, den Kammern, Verbänden und Vereinen sowie Integrationsbeauftragte und Ratsmitglieder
Seminarleitung: Dr. Gerd Kühn , Dipl.-Geogr. Holger Floeting
Ansprechpartner/-in: Ina Kaube, Telefon: 030/39001-148, Telefax: 030/39001-268, kaube@difu.de
Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
Download des Programms und weiterer Informationen

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