Unsere Themen
Neues von respectABel
Geförderte Projekte bei "respectABel - AKTION BERLIN"
Alle Projekte, die in den Jahren 2002 bis 2005 durch respectABel eine Förderung erhielten, finden sie auf www.respectabel.de unter dem Menüpunkt PROJEKTE IN BERLIN.
Für 2005 ist leider keine Antragstellung mehr möglich!

Jugendmedienwettbewerb von respectABel
Wir möchten sie nochmals auf unseren Medienwettbewerb hinweisen. Für die besten Veröffentlichungen welche respectABel in einem Jugendmedium (z. B. Schülerzeitung, Internetseite, Internetradio o. ä) vorstellen, loben wir ein Preisgeld von 250 EUR aus. Der Einsendeschluss ist der
15. Oktober, unter www.respectabel.de finden sich weitere Informationen.

Pressespiegel respectabel.de
Auf vielfachen Wunsch unserer Leserinnen und Leser haben wir den Versand unseres täglichen Presseauzugs zu den Themen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit vollständig auf das html-Format umgestellt. Damit hat sich die Übersichtlicheit und der Komfort der Bedienung verbessert, nicht zuletzt erhalten sie nun auch eine kleinere Datei.
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ausgewählte Presseartikel der letzten Wochen
Die NPD geht aufs Land
Rechte Parteien koordinieren Auftreten / Verfassungsschutzbericht meldet Zunahme der Gewalt
Berliner Zeitung 01.06.2005

NPD-Verbot ist möglich
Der Verfassungsschutz verfügt über genug Material, um die Verfassungsfeindlichkeit der NPD zu belegen. Die juristischen Hürden seien aber "extrem schwer zu überwinden", sagte der Präsident des Bundesamts, Heinz Fromm.
Spiegel 04.06.05

Draufhauen für den Zusammenhalt
Eine Studie zum »Mythos Kameradschaft« zeigt, welche Rolle Gewalt in der Neonazi-Szene spielt
Neues Deutschland 09.06.05

Einig, radikal und bündnisfähig
Symbolische Siege reichen nicht im Kampf gegen NPD und DVU. Längst gibt es ein rechtspopulistisches Protestmilieu, zu dem weder Eliten noch Institutionen Zugang haben
tageszeitung 10.06.2005

NPD darf verdrängt werden
In einer ausführlichen Begründung verteidigt das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung des Berliner Senats, die NPD am 8. Mai nicht zum Holocaust-Mahnmal zu lassen. Mit diesem Urteil hat das neue Versammlungsrecht den Härtetest bestanden
tageszeitung 11.06.2005

UNTERM ADLER
Thorsten Metzner über Rückschläge im Kampf gegen den Rechtsextremismus
Da hilft kein Schönreden. Die Bekämpfung des erstarkenden Rechtsextremismus in Brandenburg hat am Wochenende einen doppelten Rückschlag erlitten – politisch und juristisch. Es alarmiert, dass sich statt der erwarteten dreitausend nur einige hundert Bürger am Soldatenfriedhof Halbe einfanden, um die braunen Wehrmachtsverherrlicher zu stoppen.
Tagesspiegel 20.06.2005

Hitlers Urenkel surfen nach Liebe
Auch der Neonazi-Nachwuchs sucht die große Liebe im Internet. Für "Deutschgirl"-Websites sind rechtsextreme Singles eine attraktive Klientel. Extremismusforscher: Beziehung zu Neonazi nur erträglich, wenn sie mit der Ideologie sympathisiert
tageszeitung 21.06.05


Schily warnt vor der NPD
Innenminister Otto Schily (SPD) warnte im Mai in seinem Kommentar zum Verfassungsschutzbericht 2004 vor der "wachsenden Bedeutung der NPD innerhalb der rechtsextremistischen Szene". Die NPD habe Ende 2004 mit 5300 Mitgliedern einen Zulauf von 300 Personen im Vergleich zum Vorjahr gehabt, während die Mitgliederzahl der DVU sich um 500 auf 11 000 zurückging und die der Republikaner um 800 auf 7500 Mitglieder.
Die Welt 
23.06.05


Jeder fünfte Gewerkschafter steht rechts
Die Erkenntnis dürfte dem DGB nicht gefallen. Jeder fünfte Gewerkschafter neigt einer Studie zufolge zu rechtsextremen Ansichten. Überraschend anfällig sind demnach ausgerechnet Gewerkschafter aus der Mittelschicht.
Spiegel 28.06.05

Rechts-Blatt "Junge Freiheit" siegt vor dem Bundesverfassungsgericht
Die Zeitschrift hatte dagegen geklagt, dass sie im nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzbericht erwähnt worden war. Das höchste deutsche Gericht hat den Fall an das Verwaltungsgericht Düsseldorf zurückgewiesen.
Süddeutsche Zeitung 28.06.2005
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Interessante Hinweise und Termine
Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe
CIVITAS - initiativ gegen Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern
Nur noch bis zum 31. August ist es möglich Projektanträge für das Jahr 2006 in der Servicestelle CIVITAS einzureichen, die MitarbeiterInnen der Servicestelle bieten Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung der unterschiedlichen Initiativen, nach einer möglichen Antragsbewilligung werden die Projektträger auch weiterhin von der Servicestelle beraten und betreut.
www.jugendstiftung-civitas.org

entimon - gemeinsam gegen Gewalt und Rechtsextremismus
Das Interessenbekundungsverfahren für 2006 zur Neuaufnahme von Projekten in die Förderung des Programms laüft nur noch bis zum 15.07.2005!
www.entimon.de

jugend aktiv! Förderprogramm für Jugendinitiativen
Die Stiftung Demokratische Jugend unterstützt in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Jugendinitiativen, in denen sich mindestens fünf Jugendliche zusammengeschlossen haben, um gemeinsam in einem konkreten Projekt das Wohnumfeld in ihrem Ort zu verbessern oder sich für andere Menschen im Ort zu engagieren. Das Projekt soll mindestens einen Zeitraum von 3 Monaten umfassen.
Jugendinitiativen können sich um eine Förderung bis zu einer Höhe von 500 Euro für die Umsetzung ihres Vorhabens bewerben.
Der Antrag ist zu richten an die:
Stiftung Demokratische Jugend, Grünberger Str. 54, 10245 Berlin
Telefon: (030) 294 52 89
Fax: (030) 294 52 81
E-Mail: buero@jugendstiftung.org
Home: www.jugendstiftung.org

FARBE GEGEN RASSISMUS
Malwettbewerb für Respekt und Freundschaft
Du bist für Respekt und Freundschaft? Ja klar! Wir auch. Wir wollen mit Dir zusammen anderen zeigen, dass Ausländerhass bei uns keine Chance hat. Wir brauchen dazu Entwürfe für Postkarten, auf denen man das sehen kann. Alles ist erlaubt: Zeichungen, Fotos, Collagen, gemalte Bilder, Computergrafiken, Comics, ...
Die besten Postkarten lassen wir drucken und verteilen sie in Kneipen, Läden, Jugendzentren und vielen anderen Orten.Alle Einzelpersonen und Gruppen bis 21 Jahre können an dem Wettbewerb teilnehmen.
Einsendeschluss ist der 30. Sept. 2005. Die Preise werden getrennt nach Altersgruppen vergeben.
ARA-Berlin - Das Jugendradio gegen Rassismus Admiralstr.17, 10999 Berlin
Tel: 030 / 614 72 11 oder 0174 / 51 91 683 Fax: 615 07 608
ara@falken-berlin.de

Jugendwettbewerb "Kriegskinder"
In diesem Jahr ruft das Anne Frank Zentrum Jugendliche auf, Menschen nach ihren Kriegserinnerungen zu befragen:
  • An welche Ereignisse des Krieges erinnern sie sich?
  • Welche Ängste, Hoffnungen, Wünsche und Träume verbinden sie mit dieser Zeit?
  • Wie haben die Kriegserlebnisse ihr weiteres Leben geprägt?
  • Was denken sie heute über die erlebte Kriegszeit?
Die Ergebnisse der Arbeiten können in jeder möglichen Form dargestellt werden, aus den besten Beiträgen soll eine Ausstellung entstehen.
www.annefrank.de/wettbewerb

LISA - Lokale Initiativen zur Integration junger Spätaussiedler in Ausbildung und Beruf
Ziel des Förderwettbewerbs ist es, positive Beispiele aktivierender lokaler Praxis in Berufsorientierung und Ausbildung zu stärken und zu verbreiten. Junge Spätaussiedler sollen dabei unterstützt werden, ihr Potential und ihre Kompetenzen noch erfolgreicher für sich und die Gesellschaft einzubringen. 
Es werden Initiativen von bis zu zehn lokalen Netzwerken für zwei Jahre gefördert. Dafür stehen insgesamt bis zu 800.000 Euro zur Verfügung. Die geförderten Netzwerke erhalten zusätzlich Beratung und Fortbildung.
Einsendeschluß für die Bewerbung ist der 31. August 2005.
www.bosch-stiftung.de
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Informationen im Internet
Bericht über Antidiskriminierungs- und Integrationsfördermaßnahmen in Berlin
Das Abgeordnetenhaus hatte den Senat im Januar 2005 aufgefordert, verschiedene Aktivitäten für eine wirksame Antidiskriminierungspolitik und die Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten im Land Berlin zu erarbeiten und umzusetzen. Der Senat hat ein Bündel an Maßnahmen auf diesem Gebiet beschlossen. Dazu gehören neben der Anpassung des Regelangebotes an den spezifischen Bedarf von Migrantinnen und Migranten ein Aktionsplan „Freiräume und Integrationschancen für zugewanderte Frauen und Mädchen“, die Einrichtung eines Arbeitskreises „Islam und Schule“ sowie – im Vorgriff auf bundesgesetzliche Regelungen – die Schaffung einer Antidiskriminierungsstelle. Der vorliegende Bericht beschreibt den Umsetzungsstand dieser Aktivitäten sowie den weiteren Handlungsbedarf.
Lesen sie hier weiter

6. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht
Wie die vorangegangenen Berichte verfolgt auch dieser Bericht das Ziel, die Lage der Migrantinnen und Migranten in Deutschland differenziert, umfassend und kritisch darzustellen. Der Bericht benennt Erreichtes wie Schwierigkeiten, stellt Erfolge und Fehlentwicklungen dar und skizziert – in der Perspektive der integrationspolitischen Erfordernisse – Handlungsmöglichkeiten für Politik und gesellschaftliche Akteure.
Zum Download  (pdf-Datei, 2MB, 627 Seiten)

2. Zwischenbericht des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie" vorgelegt
Für das Aktionsprogramm "Jugend für Toleranz und Demokratie" hat der Bund seit 2001 bislang 163 Millionen Euro Fördergelder bereitgestellt, bis 2006 sollen es 192 Millionen Euro werden. Der 2. Zwischenbericht gibt einen Überblick über die Ergebnisse und den Stand der Evaluation der beiden Programmteile ENTIMON - gemeinsam gegen Gewalt und Rechtsextremismus und CIVITAS - initiativ gegen Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden. In CIVITAS wurden bislang 1.200 Projekte, in ENTIMON 2.200 Projekte unterstützt. Die wissenschaftliche Begleitung der Programme belegt, dass die Projekte erfolgreich vor Ort verankert sind und sie in der Regel auch nach der Programmförderung fortgesetzt werden. Das Aktionsprogramm soll eine geeignete Fortsetzung finden.
Der Zwischenbericht als download  hier (915 kB, pdf-Datei)


Regionalkonferenzen 2005
Im Rahmen des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" werden im November und Dezember 2005 wieder Regionalkonferenzen durchgeführt. Kernziele der Konferenzen sind der Erfahrungsaustausch unterschiedlicher Projekte über Methoden und Arbeitsansätze, die Schaffung weiterer gemeinsamer zivilgesellschaftlicher Perspektiven in einer Region sowie die bessere Abstimmung der Angebote und Aktivitäten regionaler Akteure.
Einen Überblick über die geplanten Veranstaltungen finden sie hier

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Veranstaltungshinweise
07.07.2005
Die Spur der Bilder - Joel Levy berichtet von seinen Recherchen über den Verbleib geraubter Kunst
Elly Lewenz geb. Arnhold hatte von ihrem Vater in den 1920er Jahren eine stattliche Bronze, die "Große Sitzende", ein Werk von Georg Kolbe, geschenkt bekommen. Viele Jahre "saß" die Plastik im Garten des Sommerdomizils der Familie am Wannsee.
Was mit ihr nach 1933 geschah, wird nachgezeichnet. Anhand der Spezifika dieses Falles wird auch exemplarisch der Umgang der Nationalsozialisten mit Kunst aus jüdischem Eigentum dargestellt.
18.30 Uhr, Neue Synagoge, Oranienburger Str. 28, 10117 Berlin
Veranstalter: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Deutsch-Israelische Juristenvereinigung, Stiftung Neue Synagoge

19./20.09.2005
Allein auf weiter Flur?! Jugendarbeit mit rechtsextremistischen Jugendlichen im ländlichen Raum
Das Seminar in Kooperation mit dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. findet in Berlin statt und richtet sich an Praktiker/innen der Jugend(sozial)arbeit. Es versucht, die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu reflektieren, Fachinformationen zur Verfügung zu stellen und einen Fachkräfteaustausch zu ermöglichen. Neben Vorträgen und Plenumsdiskussionen bildet die intensive Arbeit in Kleingruppen den Schwerpunkt der Tagung. Die Teilnehmenden werden hier die Möglichkeit erhalten, aus ihrer Praxis zu berichten, an konkreten Praxisfragen zu arbeiten und sich im Hinblick auf den Umgang mit den oben genannten Fragen auseinandersetzen und austauschen zu können.
Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit
Das Programm erhalten sie hier (pdf-Datei, 130 KB)

29.09.2005
Fachtagung „Maßnahmen zur Gewaltprävention im interkulturellen Kontext“
Veranstalter der Tagung ist das Projekt „Mobile interkulturelle Bildungs- und Aufklärungsangebote“ der urban consult gGmbH, das von der „Aktion Mensch“ gefördert wird. Damit wird die im September 2001 und 2002 erfolgreich gestartete Tagungsreihe fortgesetzt. Für 2005 ist nun eine Veranstaltung geplant, die sich Problemen der gewaltpräventiven Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schulen, Bildungseinrichtungen und Jugendfreizeitstätten mit Blick auf Konzepte, Handlungsansätze und Initiativen zur Auseinandersetzung mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung aufgrund der sozialen, kulturellen, ethnischen, religiösen, Identität, Herkunft oder Abstammung widmet. Die Fachtagung soll Raum und Gelegenheit für eine gemeinsame Reflexion und Diskussion von Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen über die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen der Gewaltprävention durch interkulturelle Arbeit im schulischen und außerschulischen Bereich geben.
Alice-Salomon-Fachhochschule, Alice-Salomon-Platz, 12627 Berlin
10.00 bis 17.00 Uhr
Kontakt: Dr. Sufian Weise, Projektleiter "Mobile interkulturelle Bildungs- und Aufklärungsangebote"
Blumberger Damm 12-14 12683 Berlin Tel: 030/ 530 217 29, Fax: 030/ 530 217 28
E-Mail: toleranz@urban-consult-ggmbh.de
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